Bombay/Mumbai

27. November 2008, 11:43
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Größte Stadt Indiens und Finanzzentrum - 1995 in Mumbai umbenannt

Bombay (Mumbai)/Wien - Die Hafenstadt Bombay (Mumbai) am Arabischen Meer ist das Finanzzentrum Indiens und zugleich dessen führender Handels- und Industrieplatz. Sie ist überdies das wichtigste Zentrum für die Herstellung von Baumwolltextilien auf dem indischen Subkontinent. Als Filmmetropole Indiens wird die Stadt auch als "Bollywood" bezeichnet.

Mit über 20 Millionen Einwohnern im Großraum Bombay ist die sowohl von Reichtum als auch bitterster Armut geprägte Metropole im Westen des Landes noch vor Kalkutta und Delhi die größte Stadt Indiens. Sie ist Fluchtpunkt für Millionen armer Menschen. Mehr als die Hälfte der Einwohner Bombays lebt unter erbärmlichsten Umständen in überbevölkerten Slums.

Der aus der portugiesischen Kolonialzeit stammende Name Bombay wurde Mitte der 90er Jahre nach der hinduistischen Göttin Mumbadevi in Mumbai geändert. Im alltäglichen Gebrauch wie auch bei Kontakten außerhalb Indiens blieb es aber meist bei Bombay.

Ein markantes Bauwerk der Stadt, das hinduistische und islamische Bautraditionen verbindende, 1924 fertiggestellte "Gateway of India" ("Tor Indiens"), stammt aus der britischen Kolonialzeit. Es wurde an der Stelle einer 1911 zu Ehren des britischen Königs und Kaisers von Indien, Georg V., gebauten Halle errichtet und sollte eine würdige Eingangspforte für den Monarchen schaffen. (APA)

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