Studentin klagt Österreich doch nicht

26. November 2008, 16:02
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Deutsche wollte Republik klagen, weil sie nicht zum Medizinstudium zugelassen wurde - Jetzt studiert sie an deutscher Uni

Die deutsche Studienanfängerin, die das Auswahlverfahren für das Medizinstudium nicht bestanden hat (derStandard.at berichtete), verzichtet auf ihre Klage gegen die Republik Österreich.

Anfang Oktober berichtete der Spiegel Online, dass die Frau sich ihren Studienplatz beim Europäischen Gerichtshof erkämpfen wolle. Jetzt hat sie einen Studienplatz an einer deutschen Medizin-Uni erhalten. Hätte sie geklagt und Recht bekommen, hätte Österreich möglicherweise wegen Nicht-Umsetzung des Urteils von 2005 zwischen 2500 und 150.000 Euro pro Tag an sie zahlen müssen. (red/derStandard.at, 26. November 2008)

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    75 Prozent der Studienplätze sind für ÖsterreicherInnen reserviert. Für Studierende aus den anderen EU-Ländern sind nur 20 Prozent vorgesehen.

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