Neue Frauenministerin Heinisch-Hosek wird auch SPÖ-Frauenvorsitzende

26. November 2008, 12:45
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Auf Vorschlag Prammers - Heinisch-Hosek: Nationalratspräsidentin ist "Vorbild und Mentorin"

Wien - Die neue Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek wird auch Bundesvorsitzende der SPÖ-Frauen. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer hat sie in dieser Funktion als ihre Nachfolgerin vorgeschlagen. Am Donnerstag bestätigte Heinisch-Hosek, dass sie das Amt annehmen werde. Sie freute sich über das Vertrauen, das Prammer ihr entgegenbringe, und betonte, dass sich sich der Verantwortung bewusst sei.

Die Übergabe soll voraussichtlich im Juni stattfinden. Prammer möchte mit diesem Schritt die frauenpolitische Kompetenz bündeln und damit den Boden für eine konzentrierte Zusammenarbeit legen. Die Nationalratspräsidentin war seit April 1997 Vorsitzende der SPÖ-Frauen. Heinisch-Hosek war viele Jahre Frauensprecherin und Vorsitzende des Gleichbehandlungsausschusses im Nationalrat. In dieser Funktion hatte sie schon sehr engen Kontakt zu den Landes- und Bezirksfrauenorganisationen.

Heinisch-Hosek kündigte an, dass es in den nächsten Wochen und Monaten darum gehen werde, "in guter sozialdemokratischer Tradition" einen geordneten Übergang im Interesse der Frauen vorzubereiten und zu organisieren. Für Heinisch-Hosek ist Prammer "Vorbild und Mentorin zugleich". Die Nationalratspräsidentin habe in der SPÖ-Frauenorganisation viele neue Impulse gesetzt, diese sehr engagiert geleitet und auf eine breite Basis gestellt, streute die künftige Vorsitzende ihrer Vorgängerin Rosen. (APA)

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    Für Heinisch-Hosek ist Prammer "Vorbild und Mentorin zugleich".

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