Rechtskonservative Opposition "Verlierer der Krise"

26. November 2008, 12:33
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Laut Umfrage - Im November vier Prozent Zustimmung eingebüßt

Budapest - In einer Umfrage ist die rechtskonservative Oppositionspartei Fidesz-MPSZ in Ungarn "Verlierer der Krise". Wie Medien am Mittwoch berichteten, hat sich demnach die Kluft in der Popularität zwischen Fidesz-MPSZ und den regierenden Sozialisten (MSZP) im November verringert. Wären im von der Finanzkrise gebeutelten Ungarn derzeit Wahlen, würden 24 Prozent für die Rechtskonservativen, 18 Prozent für die Sozialisten stimmen, erhob das Meinungsforschungsinstituts Szazadveg-Forsense.

Damit büßte Fidesz-MPSZ vier Prozent ein, während sich die Unterstützung für die Sozialisten nicht verändert hat. Die oppositionellen Liberalen (SZDSZ) und das Demokratenforum (MDF) wiederum würden nur jeweils ein Prozent der Stimmen erhalten und damit die Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug ins Parlament verfehlen.

63 Prozent der Befragten demonstrieren Unzufriedenheit sowohl mit der Regierung als auch mit der Opposition. 41 Prozent sind für vorgezogene Wahlen. Auch wenn sie nicht alle die Sozialisten wählen würden, 43 Prozent möchten die MSZP weiter am Regierungsruder sehen. Auf die Frage, wer für den Posten des Ministerpräsidenten geeignet sei, erhielten sowohl Gyurcsany als auch Oppositionsführer Viktor Orban jeweils 32 Prozent. (APA)

 

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