Google bringt Spracheingabe fürs iPhone - Bestätigt Verstoß gegen Apples Regeln

26. November 2008, 11:52
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"Google Mobile Apps" fürs iPhone inkludiert schicke Spracheingabe für die Suchmaschine und verstößt dabei gegen die Auflagen des SDKs

Der Suchmaschinenprimus Google hat mit den "Google Mobile Apps" für das iPhone ein umfangreiches und kostenloses Softwarepaket für Apples Smartphone zur Verfügung gestellt. Neben einer Palette an Büroanwendungen inkludiert das Paket auch Googles sprachgesteuerte Sucheingabe, wie im folgenden Video demonstriert:

Verstoß

Allerdings mussten die Entwickler nun eingestehen, dass man bei der Programmierung gegen Apples offizielle Regeln zur iPhone-Software-Entwicklung verstoßen habe. Einen weitreichenderen Verstoß schloss man aber aus.   

Ein Sprecher des Konzerns bestätigte gegenüber Cnet, man habe nicht dokumentierte Programmierschnittstellen (APIs) genutzt, um die verbale Suchfunktion implementieren zu können. Gleichzeitig stritt er Vorwürfe ab, wonach Google Apps persönliche Daten abgreifen würden.

Kompatibilität

Das Problem bei der Verwendung nicht dokumentierter Schnittstellen ist, dass die Software bei künftigen Systemupdates des iPhones nicht mehr oder fehlerhaft laufen könnte. Den ursprünglichen Auflagen nach, hätten solche Anwendungen es unter den wachenden Augen Apples erst gar nicht in den AppStore geschafft.

Der Fall wirft nun auch Fragen auf, ob Apple die Programmentwickler ungleich behandelt. Bislang ist nicht klar ob man von Googles Verstoß gewusst hatte oder nicht. (zw)

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Cnet

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