Zwei US-Soldaten bei Verteilung von Hilfsgütern erschossen

26. November 2008, 07:18
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Von Angreifer in irakischer Uniform - Gebiet um Mossul gilt als Al Kaida-Hocburg

Bagdad - Zwei US-Soldaten sind am Dienstag bei der Verteilung von Hilfsgütern im Nordirak erschossen worden. Ein Angreifer in der Uniform der irakischen Streitkräfte habe auf die Soldaten geschossen, teilte ein US-Militärsprecher mit. Es war bereits der dritte Vorfall im Gebiet von Mossul im Norden des Irak innerhalb eines Jahres, in den möglicherweise irakische Soldaten verwickelt waren. Er nährte Befürchtungen, dass die irakischen Sicherheitskräfte von Aufständischen unterwandert sein könnten.

Der Angreifer wurde festgenommen und war nach US-Angaben in der Obhut der irakischen Streitkräfte. Es scheine sich bei dem Angreifer um einen irakischen Soldaten gehandelt zu haben, hieß es. Vermutlich sei noch eine zweite Person beteiligt gewesen. Bei dem Angriff wurden zwei weitere US-Soldaten und drei irakische Zivilisten verletzt. Die US-Soldaten verteilten zusammen mit irakischen Soldaten an der Grenze zu Syrien Decken.

Erst vor zwei Wochen hatte ein irakischer Soldat in Mossul US-Soldaten angegriffen und dabei zwei von ihnen erschossen und sechs weitere verwundet, bevor er selbst getötet wurde. Das Gebiet um Mossul gilt als eine der letzten Hochburgen der Al Kaida im Irak. (APA/AP)

 

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