Gewalt an Frauen mit Behinderungen

26. November 2008, 16:51
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Erschütternder Zusammenhang zwischen mangelnder Aufklärung und sexueller Gewalterfahrung - Eine Diskussion im Rahmen der "16 Tage gegen Gewalt"

Wien - Frauen mit Behinderungen werden als Frauen und als behinderte Menschen doppelt benachteiligt. Viele Frauen sind durch diese potenzierte Diskriminierung gar nicht im öffentlichen Bild wahrnehmbar. Eine prägende und verletzende Erfahrung ist es für viele von ihnen, dass sie nicht als Frauen sondern primär als geschlechtslose behinderte Menschen wahrgenommen werden.

Gewaltübergriffe

Die Tatsache, dass Frauen mit Behinderungen nicht als Frauen wahrgenommen werden, schützt sie jedoch nicht vor sexuellen Übergriffen und Gewalttätern. Es gibt einen klaren und erschütternden Zusammenhang zwischen mangelnder Aufklärung und sexueller Gewalterfahrung bei mindestens 63 % der Frauen mit Lernschwierigkeiten oder Mehrfachbehinderung.

Die Podiumsdiskussion über das Thema Gewalt an Frauen mit Behinderungen ist eine Veranstaltung im Rahmen der "16 Tage gegen Gewalt".  (red)

Termin: 2. Dezember 2008, 19:00 Uhr
ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Diskutantinnen:

Christine Schilling, vienna people first
Sabine Franz, Jugend am Werk
Hemma Hilscher, WS FÖBE
Tamara Grundstein, Zentrum für Kompetenzen
Lisa Udl, NINLIL

Moderation: Abg.z.NR, Maga. Christine Lapp

Info: 01/589 80 423.

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