Eduard-Hartmann-Preis an STANDARD-Redakteurin Ruzicka

25. November 2008, 14:59
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Medienpreis für besondere Verdienste um den Agrarjournalismus - AIZ-Redakteur Franz Kamleitner auch ausgezeichnet

Der Verband der Agrarjournalisten und -publizisten Österreichs (VAÖ) vergibt den diesjährigen Eduard-Hartmann-Preis an die STANDARD-Redakteurin Johanna Ruzicka und den AIZ-Redakteur Franz Kamleitner. Die festliche Preisverleihung fand Montagabend im Raiffeisenhaus in Wien statt.

Der Medienpreis wird seit 1967 jedes Jahr im Gedenken an den früheren Landwirtschaftsminister Eduard Hartmann an Journalisten und Persönlichkeiten verliehen, die sich um den heimischen Agrarjournalismus besondere Verdienste erworben haben und mithelfen, dass der Land- und Forstwirtschaft mehr Verständnis entgegengebracht wird. Bisher wurde der Hartmann-Preis insgesamt 68 Mal verliehen.

Mag. Johanna Ruzicka wurde 1956 als Tochter eines Tischlers aus Poysdorf (NÖ) geboren. In der Familie des Vaters lernte sie auch die Probleme der Weinbauern im speziellen und die der Landwirtschaft im allgemeinen kennen. Vor Absolvierung ihres Studiums (Politikwissenschaft, Wirtschaft) war sie als Botschaftssekretärin an der Außenhandelsstelle in Moskau und an der Botschaft in Berlin/Ost tätig. Ihre journalistische Laufbahn begann sie beim "Kurier", beim "Standard" ist Ruzicka seit zwei Jahrzehnten tätig.

Der Direktor des Österreichischen Bauernbundes, Fritz Kaltenegger, würdigte die Preisträgerin in seiner Laudatio für ihr vielfältiges Engagement und betonte, dass sie sich "kontinuierlich, konsequent und kritisch" mit landwirtschaftlichen Themen auseinandersetze. Johanna Ruzicka ist Trägerin des Klimaschutzpreises der Österreichischen Hagelversicherung und hat zum Thema Klimawandel ein Buch mit dem Titel "Heiße Zeiten" verfasst.

Ing. Franz Kamleitner wurde 1960 als Bauernsohn in Amstetten geboren und hat nach Absolvierung der Höheren Bundeslehranstalt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg die Ausbildung zum Landwirtschaftslehrer und -berater abgeschlossen. Nach fünf Jahren als Redakteur im Österreichischen Agrarverlag und einem Jahr als Landwirtschaftslehrer in der Fachschule Sooß bei Melk begann Kamleitner 1990 als Redakteur beim AIZ-Pressedienst.

Kaltenegger betonte in seiner Laudatio, dass der AIZ-Redakteur "für seine profunde Kenntnis der land- und forstwirtschaftlichen Zusammenhänge bekannt" sei, aber auch für seine "spitze Feder". Dies zeige sich etwa in Kamleitners "kurzweiliger und pointierter" Bauernzeitungs-Kolumne "Mediensplitter". (APA)

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