Wintereinbruch in Spanien

25. November 2008, 13:46
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Wirbelwinde über Mallorca - Zahlreiche Landstraßen unpassierbar

Spanien hat am Dienstag einen verfrühten Wintereinbruch erlebt. Heftige Schneefälle machten im Norden des Landes zahlreiche Landstraßen unpassierbar. In der Region Asturien kam ein Autofahrer ums Leben, der bei einem Erdrutsch in seinem Fahrzeug unter Geröll und Felsbrocken verschüttet wurde.

Die Temperaturen gingen um fünf bis sieben Grad zurück. Das Wetteramt sagte für die kommenden Tage Tiefstwerte von minus fünf Grad im Innern Nordspaniens voraus.

Vor der Küste der Ferieninsel Mallorca waren am Montag unterhalb der Wolkendecke mehrere kleine Wirbelwinde beobachtet worden. Die Tornados erreichten nach Angaben der Lokalpresse jedoch nicht die Insel, sondern entluden sich über dem Meer und richteten keinen Schaden an. Nach Angaben von Meteorologen waren die Stürme durch eine große Instabilität der Witterungsbedingungen in der Atmosphäre ausgelöst worden. (APA/dpa)

 

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