Schoko-Nikolos im Test: Kaum Kadmium-Belastung

25. November 2008, 11:42
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"Der Konsument" hat sich in Supermärkten, in Bioläden und bei Diskontern das Angebot an Schoko-Nikolos näher angesehen

sind ja schon seit einigen Wochen in den heimischen Geschäften. Kurz vor dem 6. Dezember werden sie am eifrigsten eingekauft: die Schokoladen-Nikolos. Jetzt wurden sie vom Onlineportal konsument.at einem Test unterzogen. Man hat hat sich in Supermärkten, in Bioläden und bei Diskontern das Angebot an Schoko-Nikolos näher angesehen.

Zehn Schokomänner wurden in punkto Geschmack, Aussehen und Schadstoffgehalt untersucht. 24 Erwachsene und 23 Volksschulkinder haben sich als Tester zur Verfügung gestellt. Fazit: Der Schoko-Nikolo von Milka wurde zum klaren Testsieger erkoren. Erfreulich: Die Kadmium-Belastung ist gering.

Milka-Nikolaus schmeckte am besten

Beim Geschmack waren sich Groß und Klein schnell einig: Der Nikolaus von Milka schmeckte mit Abstand am besten. Doch hinsichtlich Aussehen - also ohne Verpackung völlig nackt - verwies der Nikolo von Heindl jenen von Milka klar auf Platz zwei. Verpackt mit Stanniol bzw. Cellophan waren die Meinungen der Tester dann aber geteilt. Während den Erwachsenen der in Cellophan gewickelte Heindl-Nikolaus am besten gefiel, beurteilten die jungen Tester diesen unter anderem als "urfad". Geht man rein nach dem Äußeren, kann man Kindern eher mit Nikolos von Favorina und Hauswirth eine Freude machen.

Kein Grund zur Sorge

Hinsichtlich des Kadmium-Gehaltes besteht für Eltern kein Grund zur Sorge: Kein einziges Produkt überschritt den deutschen Grenzwert - in Österreich gibt es keinen verbindlichen - von maximal 0,1 bis 0,3 Milligramm pro Kilo Schokolade. Das Schwermetall wird von Kakaobohnen über das Wurzelwerk aus dem Boden aufgenommen und kann beim Menschen Nierenschäden verursachen und gilt bei der Aufnahme über die Atemwege (Zigarettenrauch) als krebserregend.

Bezüglich der Schokoladenmenge sollten sich Eltern von den hohlen Nikolos aber nicht täuschen lassen, rät "Konsument"-Ernährungswissenschafterin Nina Zellhofer. "Der durchschnittliche Schokonikolo bringt es locker auf 1.000 Kalorien." (APA)

 

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    Der durchschnittliche Schokonikolo bringt es locker auf 1.000 Kalorien, erfreulich jedoch: Die Kadmium-Belastung ist gering.

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