Nächstes triple-double von Chris Paul

25. November 2008, 11:27
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New Orleans siegte 99:87 bei Clippers - Beeindruckender Auftritt von Rookie Eric Gordon im Dress der Verlierer

Los Angeles - Alles gegeben, aber es hat wieder nicht gereicht: Die L.A. Clippers bezogen am Montagabend mit 87:99 gegen die New Orleans Hornets die zwölfte Niederlage im 14. Saisonspiel - die schon achte in der neunten Begegnung vor eigenem Publikum. Die "Hornissen", 2008/09 im erweiterten Kreis der Titelanwärter, verbesserten ihre Bilanz gleichzeitig auf 8:5-Siege. Chris Paul erreichte mit 14 Punkten, 17 Assists und zehn Rebounds neuerlich ein triple-double.

Die Partie im Staples Center, das im Gegensatz zu Lakers-Spielen eine Vielzahl freier Sitzplätze aufwies, plätscherte zunächst weitgehend ausgeglichen dahin. Vor der Pause gelang es keinem Team, sich um mehr als fünf Punkte abzusetzen. Das sollte sich im dritten Abschnitt ändern, als die Hornets nach einer "Kabinenpredigt" von Coach Byron Scott die Bemühungen verstärkten, ihrer Favoritenrolle auch gerecht zu werden.

Zur Freude gereichte an diesem Montagabend freilich nicht nur das "fast blinde" Zusammenspiel von Olympiasieger Paul mit Center Tyson Chandler oder Forward David West (mit 27 Punkten Highscorer der Partie) bei den "Hornissen", sondern vor allem auch der Auftritt eines Rookies im Dress der Verlierer. Der noch nicht 20-jährige Clippers-Guard Eric Gordon spielte gänzlich ohne jeden Respekt vor "großen" Namen, warf rotzfrech über die All Stars Paul und West ebenso wie über Peja Stojakovic hinweg und erreichte mit 25 Punkten (bester Clippers-Scorer) und dazu vier Steals in seinem 14. NBA-Spiel jeweils vorläufige Karrierebestleistungen.

Obwohl der "zweite Anzug" bei New Orleans noch nicht unbedingt passt, erhält Mike James (33) vorerst keine Spielzeit. Der Guard, der vor zehn Jahren in St. Pölten seine Profi-Karriere gestartet hatte, musste sich zum fünften Mal in den vergangenen sechs Begegnungen mit einem Platz auf der Bank (in der NBA sind es freilich gepolsterte Sessel) begnügen. Der Hornets-Coach hat die Rotation geändert, dass die ohnedies nur wenigen Minuten, die Topstar Paul ("der beste Pointguard der Liga", so James) auf der Bank verbringt, im Gegensatz zu den ersten Begegnungen der Saison zumindest vorerst nicht mehr dem 33-Jährigen zugute kommen.

Die bekannt heimstarken Utah Jazz bezogen am Montagabend mit einem knappen 100:101 gegen die Chicago Bulls die erste Niederlage des Spieljahres auf eigenem Parkett. Mit 91:90 und damit ebenfalls um nur einen Punkt bezwangen die Portland Trail Blazers die Sacramento Kings. (APA)

 

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    Chris Paul (3) versenkt die Frucht.

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