IBM baut Wiener Rechenzentrum für 7 Millionen Euro aus

25. November 2008, 10:39
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Wegen steigender Nachfrage nach IT-Auslagerungen - Erstmals auch "Notfallsarbeitsplätze" für Firmen

Der US-Technologieriese IBM baut seine Österreich-Niederlassung aus und investiert 7 Millionen Euro in die Erweiterung des Rechenzentrums in Wien-Floridsdorf. Mit neuen 1.500 Quadratmetern als "Hochsicherheitstrakt" soll die Fläche insgesamt verdoppelt werden.

"Notfallsarbeitsplätze"

Erstmals wird IBM dabei Firmen auch "Notfallsarbeitsplätze" zur Verfügung stellen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Fertigstellung ist für Anfang April 2009 geplant, hat der "Kurier" bereits berichtet. Sollten Büros von Unternehmen beschädigt sein, etwa durch einen Brand oder durch Hochwasser, könnten die Mitarbeiter vorübergehend vom IBM Rechenzentrum aus weiterarbeiten.

Auslagern ist wieder in

Laut IBM-Bereichsleiter Johannes Koch gibt es eine steigende Nachfrage nach Auslagerung von IT-Bereichen. Wachsenden Bedarf gebe es etwa an Storage- und Backup-Lösungen bei Klein- und Mittelbetrieben: "Unternehmen suchen nach Einsparungen - bei größtmöglicher Flexibilität."(APA)

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IBM

  • IBM Österreich-Chef Leo Steiner kann sich über wachsende Auslagerungsbestrebungen bei heimischen Unternehmen freuen.
    foto: ibm

    IBM Österreich-Chef Leo Steiner kann sich über wachsende Auslagerungsbestrebungen bei heimischen Unternehmen freuen.

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