Lebenszeichen von Besatzung des entführten Tankers

24. November 2008, 22:00
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Kapitän: "Kein Grund zur Beschwerde" - Besatzung telefonierte mit Familien

London/Mogadischu - Neun Tage nach der Entführung des Supertankers "Sirius Star" durch Piraten gibt es ein Lebenszeichen der Besatzung: Der polnische Kapitän des Schiffs, Marek Nishky, sagte am Montag in einem Interview mit der britischen BBC, dass es für die 25 entführten Besatzungsmitglieder "keinen Grund zur Beschwerde" gebe. Sie hätten bereits mit ihren Familien telefonieren können, fügte er hinzu. Die Piraten bekräftigten ihre Lösegeldforderung von 25 Millionen Dollar (20 Millionen Euro) für die "Sirius Star".

In dem telefonischen Interview mit der BBC, das von mindestens einem Piraten überwacht wurde, sagte Nishky, dass es seiner Crew bald wieder erlaubt werden solle, mit Angehörigen zu telefonieren. "Wie sie sich denken können, ist das für uns im Moment das Wichtigste", fügte er hinzu. "Ich würde sagen, es gibt keinen Grund zur Beschwerde." (APA)

 

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