Putin wirft Saakaschwili Stalin-Methoden vor

24. November 2008, 14:02
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Russischer Premier: Tiflis geht nach dem Prinzip "keine Menschen - keine Probleme" vor

Moskau - Im Kaukasus-Konflikt hat der russische Regierungschef Wladimir Putin dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili "Stalin-Methoden" vorgeworfen. Die Führung in Tiflis habe mit ihrem Bombardement von bewohnten Ortschaften in Südossetien nach dem in Georgien gut bekannten Stalin-Prinzip "keine Menschen - keine Probleme" gehandelt.

Das sagte Putin am Montag nach Angaben der Agentur Interfax auf einer Konferenz zu humanitären Fragen in St. Petersburg. Putin spielte bei seinem Vergleich auf die georgische Herkunft des sowjetischen Diktators Josef Stalin (1879-1953) an.

Militäroffensive zum Schutz der Menschen

Georgien habe bei seinem "brutalen, breitangelegten und wahllosen" Überfall auf Südossetien "friedliche und unschuldige Menschen" getötet, sagte Putin. Zugleich verteidigte der Regierungschef erneut die russische Militäroffensive vom August zum Schutz der Menschen in der Region. (APA/dpa)

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