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Dienstag: "Männer vom Aussterben bedroht"

23. November 2008, 18:41
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    Die Suppe wird dünner: In den letzten fünfzig Jahren hat sich die durchschnittliche Spermienzahl von Männern um etwa die Hälfte verringert.

21.00 bis 22.25 | arte

In den letzten 50 Jahren hat sich die durchschnittliche Spermienzahl von Männern um etwa die Hälfte verringert; Hodenkrebs und angeborene Fehlbildungen im Genitalbereich bei Jungen sind auf dem Vormarsch. Der dänische Reproduktionsmediziner Niels Skakkebaek warnt in einem etwas schiefen Vergleich gar, typisch männliche Gesundheitsprobleme könnten in Zukunft zu einem ebenso gravierenden Problem für die Menschheit werden wie der Klimawandel.

Auch in der Tierwelt sind beunruhigende Entwicklungen feststellbar, von der "Verweiblichung" männlicher Fische und Frösche über ungewöhnliche Verhaltensweisen bis zu Anomalien des Fortpflanzungsapparates bei Alligatoren und Vögeln. Forscher vermuten eine gemeinsame Ursache hinter diesen Erscheinungen bei Mensch und Tier. Bei den betroffenen Tieren wurde ein erhöhter Spiegel bestimmter Hormone festgestellt, als seien ihre Hormondrüsen aus den Fugen geraten. Wissenschaftler machen Chemikalien wie PCB, DDT und andere Pestizide, Bisphenol A und Phthalate für diese Störungen verantwortlich. Auch beim Menschen ist der Einfluss dieser Stoffe gefährlich, besonders in der Schwangerschaft. Sie schädigen nicht nur den männlichen Fortpflanzungsapparat, sondern könnten auch für Krankheiten wie Krebs, Störungen des Immunsystems, Schilddrüsenfehlfunktionen und Diabetes verantwortlich sein - die Liste der möglichen Gesundheitsrisiken wird immer länger.

Das Vorhandensein von schädigenden Chemikalien in den Gegenständen, die wir täglich benutzen, ist Thema der 52-minütigen französischen Dokumentation von Sylvie Gilman und Thierry de Lestrade. Im Anschluss daran folgt eine halbstündige Gesprächsrunde zum Thema "Männer vom Aussterben bedroht": Es diskutieren die französische Umwelt-Staatssekretärin Nathalie Kosciusko-Morizet, der Ökotoxikologe Andreas Kortenkamp von der Universität London und François Veillerette, Präsident der Organisation "Mouvement pour le Droit et le Respect des Générations Futures". (red)

 

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23 Postings
Eine Kreatur
25.11.2008 22:08
huch ..

werden aus den 6 milliarden in einigen jahrzehnten doch nicht doppelt so viele? wie schrecklich! ;-)

wenn die industriestaaten biologisch "aussterben", dann muss halt für mehr zuwanderung gesorgt werden .. vielleicht bemühen sich dann die leut mehr um zuwanderer und deren integration ..

etwas positives hat es auch für österreich - wird der bestehende kurz weitergeführt, stirbt die bevölkerung in diesem land mitsamt ihrem vorgestrigen asozialen gesellschaftssystem aus ..

Gendo
26.11.2008 11:08

Ausgestorben wird nicht so schnell.
Wieveil Menschen haben in Europa vor 100, 1000 oder 2000 Jahren (also zur Blüte des römischen Reiches) gelebt.
Warum müssen es immer mehr sein?
Dem geschundenen Konintent Europa würde mal etwas weniger Mensch gut tun (wie auch der ganze Welt).

asdfjklö1234
25.11.2008 21:30

also ich habe kein problem, mehreren frauen ein kind zu machen. ;)

jaws
25.11.2008 11:51
:)=

Das nennt sich Evolution.

silence
25.11.2008 14:15
yup

und zwar degenerative evolution ;-)

Thomas Felder
25.11.2008 10:17
unglaublich niveaulos

kronenzeitung, tief, falsch und völliger unsinn

monoton
25.11.2008 10:14

es ist stark zu bezweifeln, daß es der welt schlechter geht wenn es weniger menschen auf der welt gibt..

Eine Kreatur
25.11.2008 22:05
jede höhere gesellschaftsstufe hat etwas mit sich gebracht ..

sinkende geburtenzahlen ..

hier geht es um die biologischen ursachen .. naja, wir werden gentechnisch locker soweit sein, menschen künstlich zu erschaffen, bevor die menschheit rein biologisch gesehen aussterben müsste ..

monoton
26.11.2008 14:42

klonen ist technisch möglich, und damit wäre es kein problem auf die männer zu verzichten...
außerdem wäre klonen gar nicht so künstlich...

einer123
25.11.2008 18:34

es ist stark zu bezweifeln, dass es der welt überhaupt irgendwie geht.
sehe weiters keinen grund warum es den menschen besser gehn sollte wenn es weniger wären.

monella laputa
25.11.2008 09:27
endlich!

silence
25.11.2008 14:18
ja wenn dadurch

gefrustete chauvinistInnen ebenfalls aus dem universum verschwinden, ist das dieses opfer schon wert.

Sogenet
24.11.2008 16:26
Sollte wohl heissen: "Menschheit vom Aussterben bedroht."

Liam N.
24.11.2008 17:37
nicht doch - wir haben ja noch die künstliche Befruchtung

da wird der Zellkern halt entsprechend manipuliert...

aber die Fortpflanzung wird dann nicht mehr so viel Spaß machen ;)

Andreas Bogeschdorfer
25.11.2008 00:20
Dann müsste es also heißen: Der Fortpflanzungssex stirbt aus.

Systemimmanenter Dodel 
25.11.2008 13:06

Mit dem Aussterben des Fortpfanzungssex stirbt auch die Migräne aus!! ;)

rubylaser694
24.11.2008 18:02
Genau!

Spermien kommen aus der Samenbank!

Strom kommt aus der Stecksose....;-)

Thomas Felder
25.11.2008 11:07
teh win
25.11.2008 13:54

das freut mich für den Hrn Hacker. er steht mit der meinung aber ziemlich alleine da.

Lethawae
25.11.2008 14:39

Erinnert mich an Galilei.

teh win
25.11.2008 15:10
rofl

vergleichen sie jeden wissenschafter der alleine eine meinung vertritt mit galilei?

da gibts gerade in zeiten des webs seeeeehr viele kandidaten... ich wünsch ihnen noch viel spaß!

Charles Duchemin 
24.11.2008 13:39
Als Einstimmung eine Doku wie die Konzerne, in diesem Fall

Monsanto mit den bekannten Gesundheitsfolgen ihrer Mittel (PCB) umgehen...

http://video.google.com/videoplay... 1979693623

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