Richtig Schwitzen

23. November 2008, 18:31
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Der Gang in die Sauna ist vor allem im Winter eine Wohltat für Körper und Seele. Häufige Fragen zum Thema beantwortet der Deutsche Wellness-Verband

Wer häufig in die Sauna geht, wird widerstandsfähiger gegenüber Erkältungskrankheiten, grippale Effekte, Sommergrippe und die "echte" Grippe. Durch den ständigen Wechsel von Wärme- und Kältereizen wird der Körper daran gewöhnt, sich auf veränderte Temperaturen einzustellen.

Diese und viele weitere Fragen zum Thema Saunieren beantwortet der Deutsche Wellness-Verband. Der Fragen-Antworten-Kalatog kann auf der wellness-beauty-guide.de gratis herunter geladen werden.

Unter anderem wird auch die Frage geklärt, was Menschen mit Kreislaufproblemen beachten sollen. Hier genügt es, ein paar wenige Regeln zu beachten. So sollte man sich beispielsweise nach dem Liegen langsam aufzurichten und zusätzliche Kreislaufbelastungen, wie das Saunieren mit vollem Magen oder Aufgüsse, vermeiden.

Muskelkrämpfe verduften

Dass die Sauna keinen Ersatz für eine Diät darstellt, da beim Schwitzen nur Wasser verloren geht, das Körperfett jedoch nicht davon beeinflusst wird, wird ebenso klar gestellt wie die Frage, ob Duftkonzentrate positive Wirkung auf den Körper haben können. So unterstützt etwa der Duft von Jasmin dabei, Muskelkrämpfe schneller verschwinden zu lassen und Mandarine wirkt wie ein Antidepressivum. Duftkonzentrate werden in verschiedenster Form bei Saunaaufgüssen verwendet.

Der Wechsel von Hitze und Kälte hilft auch dabei, Stress abzubauen, da er das vegetative Nervensystem positiv beeinflusst. Wer häufig sauniert kann mit Reizen besser umgehen und baut Aggressionen und Stress ab. Wichtig ist, dabei eine Ruhephase zum Abschluss einzuhalten, die den Effekt unterstützt.

Natürliche Hautpflege

Vor allem im Winter leidet die Haut unter der trockenen Heizungsluft. Regelmäßige Saunabesuche unterstützen die Haut bei der Regenerierung, da die oberste Hautschicht Flüssigkeit aufnimmt, wodurch die Haut glatter, straffer und praller wird. Der Schweiß beseitigt zudem Bakterien von der Haut, reinigt die Talgdrüsen und beseitigt so Mitesser. Das macht die Haut porentief rein.

Besonders wichtig beim Saunabesuch ist es, regelmäßig zu trinken - und zwar nicht erst nach Beendigung sondern auch während des Saunierens. Das beste Getränk zum Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes ist Wasser, aber auch Fruchtsäfte mit Wasser (Mischungsverhältnis 1:3) eignen sich, sofern sie keinen Zucker beinhalten. Absolut ungeeignet ist Alkohol, der den Kreislauf belastet und zudem entwässernd wirkt.

Für wen die Sauna nicht geeignet ist

Die Sauna meiden sollten Personen mit Fieber oder erhöhter Temperatur. Eine Erkältung, die sich bereits ankündigt, lässt sich in der Regel nicht "ausschwitzen". Ein Saunabesuch kann den Ausbruch einer Erkältungskrankheit beschleunigen. Bestimmte Herzerkrankungen, organische Entzündungen, Epilepsie oder größere Wunden sind ebenfalls Gründe, die Sauna zu meiden. Eine Schwangerschaft, sofern sie unproblematisch verläuft, sollte hingegen Frauen nicht von einem Saunabesucht abhalten. Das Schwitzen hilft dabei, die Stoffwechselprodukte des ungeborenen Kindes auszuscheiden und außerdem hilft regelmäßiges Saunieren dabei, die Muskulatur zu entspannen und erleichtert damit die Geburt. (red)

 

Informationen:

Das PDF mit allen Fragen und Antworten gibt es hier zum Download.

Deutscher Wellness-Verband

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    Schwitzen ist gesund. Ein paar Regeln sollte man beachten, ungeklärte Fragen beantwortet der Deutsche Wellness-Verband.

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