SPÖ tauscht Justiz gegen Gesundheit, Kanzler ohne Ressort - Zwei Staatssekretariate wurden eingespart - mit Infografik
In der neuen Großen Koalition hat sich bei der Ressortaufteilung nur wenig
geändert. Die SPÖ tauscht das Justiz- gegen das Gesundheitsministerium. Das
Sozialressort, das voraussichtlich mit Rudolf Hundstorfer wieder von einem
Gewerkschafter geleitet wird, erhält wieder vom Wirtschaftsministerium den
Arbeitsbereich zurück - das war für die SPÖ wichtig. Neu sind zwei
Finanzstaatssekretäre, die Sportagenden wandern ins Verteidigungsministerium.
Mit dem aufgefetteten Sozialministerium und dem Gesundheitsressort will die SPÖ
ihre Sozialkompetenz betonen, die ÖVP kann mit Justiz und Inneres umgekehrt
Härte zeigen. Insgesamt gibt es zwei Staatssekretariate weniger als bisher, also nur mehr vier. Werner Faymann ist Bundeskanzler ohne eigenes Ressort, welches Ressort Pröll übernimmt ist noch unklar. Wahrscheinlich sind das Finanz- oder das Außenministerium.
Die SPÖ-Ministerien:
(Bundeskanzler)
Gesundheit
Frauen
Soziales/Arbeit
Verkehr
Unterricht/Kultur
Landesverteidigung/Sport
Staatssekretariat im Kanzleramt
Staatssekretariat im Finanzministerium
Die ÖVP-Ministerien:
(Vizekanzler)
Finanzen
Außenpolitik
Inneres
Wirtschaft/Familien
Wissenschaft/Forschung
Justiz
Landwirtschaft/Umwelt
Staatssekretariat im Wirtschaftsministerium
Staatssekretariat im Finanzministerium