Antipathie und Streit Motiv für Bauchschuss am Imbissstand

21. November 2008, 16:42
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Festgenommener: "Ich mag ihn nicht besonders" - Polizeibekannter Verdächtiger kann sich nicht an Konflikt erinnern

Wien - Antipathie und ein Streit nach einem Gespräch über Autos waren offenbar der Grund für den Bauchschuss am Mittwochabend bei einem Imbissstand in Wien-Donaustadt. "Ich mag ihn nicht besonders", sagte der festgenommene Verdächtige laut Polizei bei den Einvernahmen. Genau könne er sich an den Konflikt wegen seines Alkoholkonsums allerdings gar nicht erinnern, meinte er dabei weiter.

Laut Polizei handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen Mann, der bereits vor Jahren bei einem spektakulären Gefängnisausbruch für Aufsehen gesorgt hatte. Die Tatwaffe - eine Pistole - dürfte der Verdächtige nach dem Schuss ins Mühlwasser geworfen haben, gefunden wurde sie von der Polizei allerdings noch nicht.

Unmittelbar nach dem Angriff sei der Mann zu einem Bekannten geflüchtet, dort wurde er am Donnerstag festgenommen. Er ist laut Polizei geständig. Der verletzte 52-Jährige wurde von Gästen des Imbisstandes erstversorgt und ins Spital gebracht. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht.

Zu dem Streit kam es am Mittwochabend an der Mühlwasserpromenade. Die beiden Männer befanden sich alleine in einem Nebenraum, Zeugen entdeckten nach dem Schuss den 52-Jährigen verletzt am Boden liegend, der Verdächtige hatte bereits die Flucht ergriffen. (APA)

 

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