Sieg im Markenstreit: Panda Fu Long darf Namen behalten

21. November 2008, 15:16
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Bär besitzt als einziger Patent für Wortmarke "Glücklicher Drache"

Wien  - Der Wiener Panda-Nachwuchs hat den Markenstreit gewonnen und darf sich künftig als einziger hochoffiziell "Fu Long" nennen. Neben dem Heimatzoo hatte auch ein Kärntner beim Patentamt die Wortmarke für den Namen angemeldet. Der Tiergarten Schönbrunn brachte dagegen eine Nichtigkeitsklage ein. Die letzte Einspruchsfrist ging am Donnerstag ohne Widerrede des Kärntners zu Ende, sagte Patentamts-Sprecherin Andrea Scheichl am Freitag zur APA. Das Verfahren ist damit mit einem "Sieg" für Fu Long endgültig beendet worden, die Wortbildmarke des Mannes wurde gelöscht.

Dass der Beklagte in zweiter Instanz noch einmal beim Obersten Patent- und Markensenat Berufung einlegt, glaubt die Sprecherin nicht. Dies sei normalerweise nur dann der Fall, wenn eine Person nach mehreren Einsprüche beim Patentamt das Urteil weiter anfechte. Der Kärntner habe sich seit der Registrierung allerdings nicht mehr gemeldet und keine Ansprüche mehr auf das Patent gestellt. Als "Verlierer" muss der Mann nun die Verfahrensgebühren - ca. 600 Euro plus Anwaltskosten des Zoos - zahlen.

Neben dem Tiergarten Schönbrunn und dem Kärntner hatten noch zwei weitere Personen kurz nach der "Taufe" die chinesische Bezeichnung für "Glücklicher Drache" als Marke beim österreichischen Patentamt angemeldet. Beide Ansuchen wurden allerdings nicht weiterverfolgt bzw. zurückgezogen und daher auch nicht registriert. (APA)

 

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    Der Wiener Panda-Nachwuchs hat den Markenstreit gewonnen und darf sich künftig als einziger hochoffiziell "Fu Long" nennen.

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