"Der Bürger Havel" eröffnet Filmfestival zum Thema Menschenrechte

21. November 2008, 14:52
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"This human world" läuft von 2. bis 12. Dezember in Wien

Wien - Zum 60. Jubiläum der Menschenrechtsdeklaration bietet das Festival "this human world" von 2. bis 12. Dezember die Gelegenheit, das Thema Menschenrechte von der cineastischen Seite zu erkunden. In mehr als 60 Filmen stehen "unglaubliche, schockierende, aber auch poetische und Mut machende Bilder, die diese, unsere Welt prägen" auf dem Programm, wie es in der Ankündigung heißt. Bei der Eröffnung im Filmcasino am 2. Dezember (19.30 Uhr) feiert die tschechische Produktion "Der Bürger Havel" von Pavel Koutecky und Miroslav Janek ihre Wiener Erstaufführung.

Als Österreich-Premiere zeigt das Festival am 7. Dezember im Schikaneder "Sand and Sorrow" von Paul Freedman, eine aufrüttelnde Dokumentation über den Genozid in Darfur, koproduziert von George Clooney, der auch als Erzähler durch den Film führt. Ein weiterer Höhepunkt ist "Taxi to the Darkside", für den Regisseur Alex Gibney den Oscar für den besten Dokumentarfilm bekam. Am 3. Dezember stehen im Tschechischen Zentrum ab 19 Uhr unter dem Titel "Ein Haus für die ganze Welt - Die ganze Welt in einem Haus" die Kurzfilme "Workshop for Peace" von A. Hammid (USA, 1954) sowie "Sold" von L. Kralova (Tschechien, 2005) auf dem Programm.

Ins Leben gerufen wurde das erste Filmfestival zum Thema Menschenrechte in Österreich vom Kulturverein Schikaneder in Zusammenarbeit mit Delta Cultura Austria. "This human world" kooperiert mit "One World Prag" - dem mit 100.000 Besuchern jährlich größten Menschenrechtsfilmfestival - in Zusammenarbeit mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte und den Wiener Afrikatagen (Verein Lichtblick), die während des Festivals von 3. bis 5. Dezember aktuelle Filme aus Afrika präsentieren. Mit Hilfe eines ausgiebigen Rahmenprogramms will man ganz Wien in eine "Stadt der Menschenrechte" verwandeln. (APA)

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