Cyberwar: USA derzeit machtlos gegen China

21. November 2008, 13:16
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Bericht des US-Kongresses: Kaum Möglichkeiten für Entdeckung von Angriffen geschweige denn Abwehr - Zahl der Attacken stark gestiegen

Würde es heute zu einer direkten Auseinandersetzung zwischen den USA und China kommen, so hätte der nordamerikanische Staatenbund zumindest in Computerfragen kaum mehr eine Chance. So sieht es zumindest ein aktueller Bericht der U.S.-China Economic and Security Review Commission des US-Kongresses.

Investition

In diesem ortet man massive Investitionen Chinas in die eigenen Bestrebungen in den Bereichen Weltraum und Internet. Diese hätten zum Ziel China eine strategischen Vorteil in beiden Sparten zu verschaffen, dies offenbar mit einigem Erfolg.

Erkenntnis

Sollte tatsächlich ein Konflikt zwischen den USA und China ausbrechen, würde es den USA momentan äußerst schwer fallen sich zu verteidigen, so der Bericht. Nicht nur, dass man kaum in der Lage sei, einen Gegenangriff durchzuführen, sei auch unsicher, ob man eine chinesische Attacke überhaupt entdecken würde.

Zahlen

Eine Einschätzung, die auch mit konkreten Zahlen untermalt wird. Demnach habe die Zahl jener Angriffe auf US-Behörden und -Unternehmen, die chinesischen Ursprungs waren, im Jahr 2007 um rund ein Drittel zugenommen. Insgesamt 43.880 solcher Attacken hat man registriert.

Zustimmung

Dafür verantwortlich macht man rund 250 aktive Hacker-Gruppen in China. Angesichts der umfassenden Überwachung des Internets durch die chinesischen Behörden geht man davon aus,  dass die entsprechenden Aktivitäten von der Regierung gedeckt oder gar veranlasst werden. (red)

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