Ministerium beruhigt: Kein massiver Lehrermangel

21. November 2008, 11:19
49 Postings

Steigende Studierendenzahlen an den PH und sinkende SchülerInnenzahlen würden die Pensionierungen ausgleichen

Das Bildungsministerium reagiert auf die Warnung der Lehrergewerkschafter vor dem drohenden Personalmangel gelassen. Die Pensionierungen in den nächsten Jahren werden durch die steigenden Studierendenzahlen an den Pädagogischen Hochschulen und den Rückgang der SchülerInnen ausgeglichen, heißt es im Ö1-Morgenjournal.

Dass der Lehrerberuf aufgewertet werden muss, dem stimmt Ministerin Claudia Schmied jedoch zu. Alle LehrerInnen sollen künftig eine universitäre Ausbildung erhalten. Dies habe man bei den Koalitionsverhandlungen bereits besprochen. Außerdem soll der Beruf durch höhere Einstiegsgehälter und Aufstiegschancen attraktiver gemacht werden.

Eine weitere Möglichkeit, dem drohenden Mangel entgegenzuwirken, sei Leute aus der Privatwirtschaft in die Schulen zu schicken. Dabei soll der Umstieg aus anderen Berufen erleichtert werden. Die Lehrergewerkschafter hatten bei der Präsentation der Zahlen am Donnerstag jedoch davor gewarnt, "Dilettanten" ohne Lehrerausbildung im Unterricht einzusetzen. (red/derStandard.at, 21. November 2008)

Share if you care.