Luxus, die dritte

20. November 2008, 14:35
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Die Wiener Messe "Luxury, please" lädt dieses Wochenende in die Hofburg - Weniger AusstellerInnen und BesucherInnen als im Vorjahr erwartet

Wien - Es ist nicht alles Gold, was glänzt: Auf der heurigen Wiener Messe "Luxury, please" sorgen vornehmlich Swarovski-Kristalle für das Funkeln. Auf Badewannen, Mini-Cooper, einer lebensgroßen Kuh oder Bildern finden sich heuer die Steine in der Ausstellung, die ab dem 21. November wieder Tausende Luxusbegeisterte in die Wiener Hofburg locken soll. Am Vortag tummelten sich allerdings noch ArbeiterInnen vor den Vitrinen und Nobelkarossen.

Die Messe steht am Freitag ausschließlich FachbesucherInnen mit Vorträgen und Diskussionsrunden offen, am Wochenende hat dann auch die breite Masse Zutritt zu den Luxus-Themenwelten. Zu bestaunen sind etwa die diamantbesetzte Platinhandtasche von Ginza Tanaka für zwei Millionen US-Dollar oder der 6,2 Meter lange Maybach Landaulet für 1,3 Millionen Euro. Rustikaler präsentieren sich dagegen Zirbelholzschränke zwischen 35.000 und 100.000 Euro oder präparierte Eisbären und Löwen für das heimische Wohnzimmer.

Glitzernder Mini-Cooper

Der deutsche Künstler Marco Mehn hat nicht nur seine bunten Bilder mit Strasssteinen verziert, sondern auch einen Mini-Cooper mit 34.000 Swarovski-Kristallen beklebt. Und die österreichische Fahne halten die unter dem Label "Wien Products" vereinten Betriebe hoch, zu denen Augarten Porzellan, Backhausen oder Zur schwäbischen Jungfrau zählen.

Der kulinarische Kooperationspartner kommt dagegen aus Italien. So wird die Trüffelregion Piemont heuer ihre Produkte bewerben. Und auch ein guter Teil der BesucherInnen kommt aus dem Ausland, so im Vorjahr 25 Prozent der Gäste allein aus dem Osten. (APA)

 

Luxury, please
21. bis 23. November
Wiener Hofburg
tägl. 11:00 bis 20:00 Uhr

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    Foto: luxury 08
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    Diamantbesetzte Platinhandtasche im Wert von zwei Millionen US-Dollar.

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