Mathematica 7 veröffentlicht

20. November 2008, 12:46
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500 neue Funktionen und zwölf neue Anwendungsgebiete wurden in die die siebente Ausgabe seines Softwarepaketes gepackt

Wolfram Research hat die siebente Version seines Softwarepaketes Mathematica präsentiert. Mathematica 7 soll über 500 neue Funktionen und zwölf neue Anwendungsgebieten bieten beziehungsweise unterstützen, so der Hersteller.

Schnellere Nachfolge

Mathematica 7 folgt eineinhalb Jahre nach seinem Vorgänger, was in Anbetracht der Entwicklungszyklen bei Mathematikprogrammen einen eher schnellen Release bedeutet. Zu den Neuerungen zählt unter anderem die Unterstützung für verteiltes Rechnen und für Multiprozessor-Maschinen; diesen Trends trägt Mathematica mit integrierten Parallelisierungsmethoden Rechnung. Die Software soll nun in der Lage sein, Berechnungen automatisch auf alle verfügbaren Prozessorkerne oder auch in einem Grid zu verteilen.

Parallelize

Die neue Funktion Parallelize ermöglicht die BenutzerInnendefinierte Parallelverarbeitung. Auf Wunsch können auch die Ergebnisse nebenläufiger Prozesse in Echtzeit angezeigt werden. Ebenso neu sind eingebaute Werkzeuge für die Bildanalyse und -verarbeitung. Die wissenschaftliche Software, die sich vor allem auch im studentischen Leben großer Verbreitung erfreut, kann damit auch Digitalfotos mit künstlerischen Effekten weiterbearbeiten.

Visualierung

Die EntwicklerInnen haben auch bei der Daten-Visualisierung von Daten Verbesserungen durchgeführt. So sollen sich Vektoren und Felder grafisch besser darstellen lassen. Auch Diagramme diverser Typen, so etwa von Histogramme in zwei und drei Dimensionen, erzeugt die Software in der neuen Version automatisch. Abgerundet wird das Paket um spezielle Funktionen wie Boolsche Berechnungen, statistische Modellanalyse, systematische algorithmische Bearbeitung der Wurzeln transzendenter Gleichungen oder ganzzahlige Sequenzanalyse.

Preis

Mathematica 7 läuft unter Windows 2000, XP, Vista, Server 2003 und Server 2008 sowie Windows Compute Cluster Server 2003, ab Mac OS X 10.4 und unter Linux ab Kernel-Version 2.4. Zudem gibt es Versionen für Solaris 10. Die Einzelplatzlizenz für die Industrie kostet 3790 Euro (Upgrade 760 Euro), eine Lizenz für den Einsatz in Lehre oder Forschung kostet 1600 Euro (Upgrade 400 Euro). Die StudentInnen-Version ist für rund 150 Euro zu haben.(red)

 

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    In der siebenten Version der bekannten Software "Mathematica" gibt es wieder zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen.

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