Rolls-Royce baut bis zu 2.000 Jobs ab

20. November 2008, 12:17
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Neben wirtschaftlicher Unsicherheit auch wegen Verzögerungen bei Airbus A380 und Boeing 787

London - Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce will im kommenden Jahr weltweit bis zu 2.000 Stellen abbauen. Als Grund dafür nannte das Traditionsunternehmen am Donnerstag die derzeitigen wirtschaftlichen "Unsicherheiten". Es handle sich um den ersten Schritt eines übergreifenden Programms, mit dem die Kapazitäten des Unternehmens der zu erwartenden Auslastung der Produktionsanlagen angepasst werden sollen. Dabei spielten auch Verzögerung bei einzelnen Programmen, wie etwa beim Airbus A380 und bei der Boeing 787, eine Rolle. Rolls-Royce beschäftigt weltweit 39.000 Menschen, davon etwa 60 Prozent in Großbritannien.

"In einer Zeit, in der die Weltwirtschaft vor großen Herausforderungen steht, wollen wir uns auf Einsparungen und unsere Wettbewerbsfähigkeit konzentrieren", sagte Konzernchef John Rose. Das Traditionsunternehmen stellt unter anderem Flugzeugtriebwerke, Schiffsantriebe sowie Energieanlagen her. Inwieweit die in Dahlewitz bei Berlin ansässige Rolls-Royce Deutschland betroffen ist, war zunächst unklar. Der gleichnamige berühmte Autohersteller gehört nicht zum Konzern sondern ist Teil des BMW-Konzerns. (APA/dpa)

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