Cremen im Test

21. November 2008, 12:41
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"Konsument" hat Gesichtscremen für trockene Haut getestet - Ergebnis: Ein hoher Preis ist kein Garant für Qualität

Wien - Cremen für die kalte Jahreszeit sollten nicht nur Fett und Feuchtigkeit liefern, sondern auch rasch einziehen und ein gutes Hautgefühl hinterlassen. Das Verbraucherschutzmagazin "Konsument" testete darum gemeinsam mit anderen Organisationen Gesichtscremen für trockene bis sehr trockene Haut. Das Ergebnis: Die teuerste Creme ist nicht die beste.

Wie schon bei vielen Kosmetiktests zeigte sich auch dieses Mal wieder, dass ein hoher Preis kein Garant für Qualität ist. Ausgerechnet das mit Abstand teuerste Produkt (MBR BioChange Sensitive Skin Sealer Cream um 210 Euro) wurde als einziges mit "Weniger zufriedenstellend" beurteilt. Bei MBR BioChange ließen nicht nur die Pflegeeigenschaften zu wünschen übrig. Auch die mikrobiologische Qualität war unzureichend, urteilte "Konsument".

Gutes Hautgefühl

Zwei Wochen lang haben 30 Testpersonen die Produkte ausprobiert. Was das Hautgefühl anbelangt, fanden die Probanden bei keinem Produkt etwas zu bekritteln. Alle Cremen schnitten bei diesem Prüfpunkt gut ab. Bei der Feuchtigkeitsanreicherung waren die Messergebnisse unterschiedlich: Am besten versorgte Nivea Visage Silk Comfort die Haut mit Feuchtigkeit. Am anderen Ende der Skala: die Cremen von Heliotrop, Avene, Weleda und MBR. Sie waren als Feuchtigkeitsspender lediglich Durchschnitt.

Trockene Haut braucht eher fettreiche Cremen, diese ziehen aber mitunter schlecht ein. Avene, Weleda und MBR kamen auch bei diesem Prüfpunkt nicht über das Mittelmaß hinaus. Alle anderen Produkte erfüllten diese Aufgabe gut. (APA)

 

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    Auch bei Cremen gilt: Das Teuerste ist nicht immer das Beste.

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