Frühling und Sommerzeit

28. Februar 2003, 21:50
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Die Dauer der lichten Tage wächst - ab 31. März ist Merkur bestens zu sehen

Die Dauer der lichten Tage wächst von 11h 1' auf 12h 47'. Am 21. um 2MEZ tritt Tagundnachtgleiche und damit der Beginn des astronomischen Frühlings ein und die Sonne steht am Anfang des Tierkreiszwölftels Widder. Die Dämmerungsdauer steigt von 1h 43' auf 1h 48'. Am 30. beginnt die Sommerzeit, aus 2 MEZ wird 3 Mitteleuropäische Sommerzeit MESZ.

Neulichtsichel am Abendhimmel

Am 4. erscheint die feine Neulichtsichel am Abendhimmel, das Erste Viertel erreicht der Mond am 11. nahe Saturn. Bei Jupiter steht er am 15., Vollmond ist am 18. Ins Letzte Viertel tritt er am 25., passiert Mars am 26. und Venus am 29.; am 30. ist die zarte Altlichtsichel tief in der Morgendämmerung nahe OSO zu sehen, Neumond ist am 1. April. Am 31. März beginnt, tief in der Abenddämmerung zwischen W und WNW, die günstigste Sichtbarkeit des Jahres für den Merkur. Venus steht immer tiefer in der Morgendämmerung zwischen SO und OSO, Mars steht morgens nahe SSO. Jupiter strahlt abends hoch zwischen OSO und SSO und Saturn finden wir am hohen Abendhimmel zwischen S und WSW.

Die Karte zeigt den Spätwinterhimmel am 7. um 21 und am 21. um 20 MEZ. Er wird am 8. im Freiluftplanetarium Sterngarten oder bei Schlechtwetter unterm Computerhimmel in der Wotruba-Kirche in Wien-Mauer erklärt. Treffpunkt um 2015 beim Kirchenaufgang. Teilnahme frei. Telefon: 01 / 889 35 41 (Hermann Mucke, DER STANDARD Prinzausgabe 1.3.2003)

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