Acht neue Filme
ab 21. November

19. November 2008, 14:24
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"Loos Ornamental"
(Ö 2008. Regie: Heinz Emigholz)
Architektur als Autobiografie darzustellen ist das Ziel der österreichisch-deutschen Koproduktion vom österreichischen Regisseur Heinz Emigholz. Im Mittelpunkt des Films, der bei der Berlinale wie bei der Viennale lief, stehen 27 noch existierende Bauwerke und Innenausstattungen des österreichischen Architekten Adolf Loos (1870 bis 1933). Chronologisch nach ihrem Entstehungsjahr laufen die Innen- und Außenbilder der Bauwerke ab, so etwa das Wiener Traditionscafe Cafe Museum (1899), die Kärntner Bar (1908) und das Haus am Michaelerplatz (1909 bis 1911).

"In die Welt"
(Ö 2008. Regie: Constantin Wulff)
Constantin Wulff hat sich in seinem neuen Film mit dem wohl größten Phänomen beschäftigt: mit dem Wunder Mensch. Fast vier Jahre lang hat er sich dem "System Geburtsklinik" angenähert, um das "Ereignis Geburt" in all seinen Facetten zu dokumentieren. Ganz in der Tradition des Direct Cinema gibt es keine Interviews vor der Kamera oder Off-Kommentar, schon gar kein künstliches Licht oder Musik. Das Ergebnis ist eine faszinierende Dokumentation, die bei der Viennale ihre Premiere feierte.

"5. Dezember - Tag der Teufel"
(Ö 2008. Regie: Elmar Weihsmann, Stefan Peczelt. Mit: Christine Dune, Alexander E. Fennon, Robert Cleaner, Manfred Zaminer, Stefan Peczelt)
Elmar Weihsmanns und Stefan Peczelts Horror-Thriller ist die alpenländische Antwort auf den US-Film "Halloween". Nach Abschluss ihres Publizistikstudiums wird die junge Penelope Beyer Reporterin eines TV-Senders. Sie wird damit beauftragt, einen Bericht über den ersten Perchtenlauf seit vielen Jahren zu drehen. Bei ihren Recherchen stößt sie auf ein Verbrechen, in das angesehene Persönlichkeiten verstrickt sind. Trotz Einschüchterungsversuchen und Drohungen setzt Penelope ihre Suche nach den Tätern fort.

"Football Under Cover"
(D 2008. Regie: David Assmann, Ayat Najafi)
Ein Fußballmatch zwischen einer multikulturellen Berliner Truppe und der iranischen Frauennationalmannschaft: Dieses Ereignis bietet jede Menge Diskussionsstoff. Der deutsch-iranische Dokumentarfilm von Ayat Najafi und David Assmann begleitet die Sportlerinnen bei ihren Vorbereitungen auf das bedeutsame Spiel. Ohne jeglichen Kommentar zeigt der Film, dass mit leidenschaftlicher Beharrlichkeit die Sportlerinnen Einfältigkeit und politische Hindernisse überwinden können.

"Der Mann, der niemals lebte"
(USA 2008. Regie: Ridley Scott. Mit: Leonardo DiCaprio, Russell Crowe, Mark Strong)
Nach Bombenattentaten in westlichen Großstädten sind die Täter weiterhin unbekannt, die CIA ist ratlos. Da entdeckt Agent Roger Ferris eine heiße Spur zu einem führenden Terroristen, der von Jordanien aus operiert. Um den Terror-Scheich zu überlisten, versucht Ferris, ein diplomatisches Netz zu flechten. Sein Leben hängt von der Stimme am anderen Ende einer abhörsicheren Telefonleitung ab: Sie gehört dem zwielichtigen CIA-Agenten Ed Hoffmann. Der Spionage-Film ist der neueste Streich von Action-Regisseur Ridley Scott.

"Max Payne"
(USA 2008. Regie: John Moore. Mit: Mark Wahlberg, Mila Kunis, Beau Bridges, Ludacris, Donal Logue
In John Moores actiongeladener Computerspiel-Adaption startet Max Payne einen Rachefeldzug gegen die Mörder seiner Frau und seines Kindes. Auf der Suche nach den Tätern wird Payne zum Hauptverdächtigen. Um sich selbst zu entlasten, muss er nicht nur die Killer finden. Zu Hilfe eilte ihm Mona, die wiederum den Mörder ihrer Schwester sucht. Ehe Payne es sich versieht, findet er sich in einer Welt aus Drogen, Verschwörung und Korruption wieder.

"The Strangers"
(USA 2008. Regie: Brian Bertino. Mit: Liv Tyler, Scott Speedman, Peter Clayton-Luce, Alex Fisher, Gemma Ward)
James Hoyt möchte um die Hand seiner Freundin Kristen im Wochenendhaus seiner Eltern anhalten. Er hat alles bis auf das kleinste Detail geplant - womit er nicht rechnen konnte, ist die Tatsache, dass Kristen den Heiratsantrag ablehnt, da sie diesen Schritt noch nicht wagen möchte. Und nicht nur das - es passieren unheimliche Dinge, denn maskierte Menschen erscheinen vor dem Haus... Regisseur Bertinos Film erinnert an den Schocker "Funny Games" und ist eher nicht für zartbesaitete Kinobesucher geeignet.

"Winx Club - Das Geheimnis des verlorenen Königreichs"
(I 2007. Regie: Iginio Straffi)
Vor 16 Jahren opferten sich die Zauberer des Reiches Magix, um die dunklen Kräfte des Bösen zu bezwingen, die ihre Galaxie bedrohten. Nun liegt das Schicksal des Königreichs in den Händen von Bloom, der Hüterin des Drachenfeuers. Zusammen mit ihren Winx-Club-Verbündeten muss sie in den Abgründen der Dunklen Dimension gegen die Ur-Hexe Mandragora antreten. Zeitlich angesiedelt nach der 3. Staffel der TV-Serie, wird in dem Animationsfilm das Geheimnis um Blooms Herkunft gelüftet. (APA)

 

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