Konica Minolta Austria rechnet mit Umsatzsteigerung

19. November 2008, 13:32
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Der Umsatz der ersten zwei Quartale ist deutlich gestiegen. Für die IT-Messen ITnT oder Dataprint ist 2009 keine Teilnahme geplant

Wien - Die Österreich-Tochter des japanischen Kopierer- und Druckerherstellers Konica Minolta rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einer "leichten Umsatzsteigerung gegenüber 2007", sagte Johannes Bischof, Geschäftsführer von Konica Minolta Business Solutions Austria, am Mittwoch vor Journalisten in Wien.

Der Umsatz des Unternehmens ist in den ersten zwei Quartalen des laufenden Jahres laut Bischof "überproportional gut" gewesen. Das Geschäftsjahr des Unternehmens läuft vom 1. April 2008 bis 31. März 2009.

Konica Minolta Austria hat heuer auch seine Marktposition am heimischen Markt weiter ausgebaut. Laut aktueller Zahlen des Marktforschungsinstituts InfoSource erreichte das Unternehmen im Production Printing den Sprung vom dritten auf den ersten Platz. Im stark wachsenden Marktsegment Farbe konnte das Unternehmen seine führende Position auf einen Marktanteil von 37,9 Prozent steigern.

Der Umsatz "schwächelte" zwar während der Sommermonate, aber seit dem Herbst verzeichnet die Österreich-Tochter des japanischen Unternehmens wieder steigende Auftragseingänge. "Wir kommen mit dem Liefern der Geräte kaum nach", betonte der Geschäftsführer. Für 2009 rechnet das Unternehmen ebenfalls mit einer positiven Entwicklung, "allerdings haben wir mit den Monaten Jänner und Februar noch schwierige Zeiten vor uns", sagte Bischof. Generell sei er aber optimistisch.

Keine Messen 2009

Konica Austria werde 2009 weder an der Technologie Messe ITnT in Wien noch an der Dataprint in Linz teilnehmen. Wir machen eine "Nachdenkpause", sagte Bischof. Die Kosten für eine Messeteilnahme belaufen sich auf rund 150.000 bis 200.000 Euro. Diese Investitionen müssen gut überlegt sein.

Der Konica-Personalstand in Österreich beträgt derzeit 300 Personen und werde stabil bleiben, allerdings wird es laut dem Geschäftsführer bis auf weiteres keine Neueinstellungen geben.

Kürzlich wurde das Hochleistungsgerät bizhub PRO65hc auf den Markt gebracht, das in erster Linie auf Kundengruppen aus der Grafikbranche abzielt. Konica Minolta sei auch auf dem Green-IT Sektor federführend und versucht die Umweltverträglichkeit seiner Produkte kontinuierlich zu steigern. Die neuen Geräte zeichnen sich durch einen um 50 Prozent geringeren Stromverbrauch als Konkurrenz-Produkte aus.

Konica Minolta hat heuer das amerikanische Unternehmen Danka gekauft. In Europa wurde ein Distributor in Griechenland sowie in den Niederlanden erworben. Damit sei die Expansion in den Benelux Staaten abgeschlossen, sagte Bishof. Das Unternehmen sei nun in nahezu allen Europäischen sowie Osteuropäischen Ländern vertreten. (APA)

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