Weihnachtseinkäufe: Falschparker werden rigoros abgeschleppt

19. November 2008, 11:06
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An die 300 Euro kosten Strafe und Gebühren - An Weihnachts-Wochenenden wurden 2007 fast 900 Fahrzeuge abgeschleppt

 

Gerade zur Weihnachtszeit sind Parkplätze Mangelware. Da kann es schon vorkommen, dass man nach endlosem Kreisen die Nerven verliert und das Auto in einer Verbotszone parkt. Doch de ÖAMTC warnt. Bis zu 300 Euro kann die Wiederbeschaffung eines auf einem Behinderten- oder Busparkplatz abgestellten Autos kosten.

Was kostet wie viel?

Die Abschleppung kostet satte 192 Euro. Die Gebühr für die Verwahrung des Fahrzeuges am Abschleppplatz der MA 48 in Simmering beträgt 7,- Euro pro Tag. Die Anzeige der Polizei schlägt mit mindestens 72 Euro zu Buche. Wer dann noch sein Auto mit dem Taxi holt, zahlt laut ÖAMTC insgesamt knapp 300 Euro.

Wo wird besonders gern abgeschleppt?

Besonders "abschleppgefährdet" sind Autos, die in zweiter Spur, auf Behinderten-Parkplätzen, in Straßenbahn- oder Bushaltestellen, vor Hauseinfahrten oder in Taxizonen abgestellt werden. Auch auf Durchzugsstraßen, wie z.B. dem Gürtel, werden Fahrzeuge - bei dem in Verkehrspitzenzeiten geltenden Halteverbot - laut ÖAMTC rigoros entfernt. Im Jahresschnitt werden täglich rund 100 Fahrzeuge abgeschleppt, in den Sommermonaten 50-60, im Dezember bis zu 200. Nur an den Weihnachts-Wochenenden (Freitag-Sonntag) wurden 2007 insgesamt 886 Fahrzeuge entfernt.

Wie komme ich zu meinem Auto?

Wenn ein Fahrzeug vom Abstellplatz der MA 48 (A-1110, Jedletzbergerstraße 1) abgeholt wird, sind Zulassungsschein und ein Lichtbildausweis mitzubringen.
Zufahrt: A4, Ost Autobahn, Ausfahrt Simmeringer Haide oder U3, Enkplatz und Buslinie 76A.

ÖAMTC-Tipp: Auch wenn Parkgaragen nicht billig sind, sie sind trotzdem günstiger als eine Abschleppung. Unter www.oeamtc.at/parkinfo gibt es einen Überblick über kostenpflichtige Parkmöglichkeiten in Wien. (APA)

 

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