Beko mit mehr Gewinn

19. November 2008, 10:22
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Das Ebit stieg beim IT-Dienstleister nach drei Quartalen um 274 Prozent auf 6,8 Millionen Euro, das Ergebnis je Aktie verbesserte sich von 0,07 auf 0,19 Euro

Wien - Das Wiener IT-Beteiligungsunternehmen Beko Holding hat nach den ersten drei Quartalen 2008 nach der Erstkonsolidierung der Triplan AG ab Anfang 2008 und der Brain Force Holding AG zum 30. September 2008 deutlich höherer Bilanzkennzahlen ausgewiesen und seine Prognose für da Gesamtjahr erhöht. Wie die IT-Holding am Mittwoch ad-hoc mitteilte, ist das operative Ergebnis (Ebit) von 1,8 auf 6,8 Mio. Euro gestiegen. Der Umsatz verbesserte sich um 38 Prozent auf 145,3 Mio. Euro.

Aufgrund der Finanzkrise sei eine exakte Hochrechnung für das Gesamtjahresergebnis äußerst schwierig. Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Situation erhöht der Vorstand dennoch seine Umsatzprognose von 189 bis 190 Mio. Euro auf 215,5 bis 217,5 Mio. Euro und die Ebit-Erwartungen von 7,5 bis 8 Mio. Euro auf 8 bis 8,5 Mio. Euro.

Deutliche Verbesserung der Bilanz

In den ersten drei Quartalen ist im Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda), Ebit, Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) sowie Konzernperiodenergebnis ein außerordentlicher Ertrag von insgesamt 4,6 Mio. Euro aus dem Verkauf und der Endkonsolidierung der Accurat GmbH enthalten, was zu einer deutlichen Verbesserung der Bilanz geführt habe.

Die Bilanzsumme steigt 2008 im Wesentlichen durch die Übernahme der Brain Force um 79 auf 199 Mio. Euro. Das Eigenkapital wächst um 33 Mio. Euro (darin Sacheinlage 20 Mio. Euro, Konsolidierungseffekte und Periodengewinn je 6 Mio. Euro) auf 96 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote erreicht 48 Prozent, nach 63 Prozent Ende 2007). Die langfristigen Verbindlichkeiten steigen um 26 Mio. Euro (davon Brain Force 17 Mio. Euro) auf 37 Mio. Euro. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten nehmen um 20 Mio. Euro (dabei Zugänge Brain Force 27 Mio. Euro) auf 66 Mio. Euro zu.

Durch die Mehrheitsübernahme der Brain Force Holding AG im dritten Quartal habe sich das Bilanzbild und die Aktionärsstruktur der Beko Holding in einer historischen Dimension verändert, so das Unternehmen. Trotz Finanzkrise sei der Berichtszeitraum operativ noch stabil geblieben, wenngleich sich erste Anzeichen auf die beginnende Krise bereits unübersehbar ankündigten. (APA)

 

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