Lösegeldforderungen für Super-Tanker dementiert

21. November 2008, 20:12
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US-Marine und saudiche Schiffseigner wissen nichts von kolportierten Forderungen über 25 Millionen Dollar


Dubai - Die US-Marine und der saudi-arabischer Schiffeigner des gekaperten Supertankers vor Somalia haben Berichte über Lösegeldforderungen der Piraten nicht bestätigt. "Ich habe die Berichte gelesen, aber ich kann nichts davon bestätigen", sagte ein Sprecher der in Bahrain stationierten 5. US-Flotte.

Die US-Marine habe keine neuen Informationen zu der Entführung, vermute aber, die "Sirius Star" liege weiterhin vor der somalischen Küste bei Haradheere vor Anker. Auch ein Sprecher der betroffenen Reederei Saudi Aramco erklärte, er wisse nichts Neues. Berichte über ein Lösegeld in Höhe von 25 Millionen Dollar wollte er nicht kommentieren.

Der Supertanker mit zwei Millionen Barrel Öl an Bord war vor einer Woche von somalischen Piraten gekapert worden. Die französische Nachrichtenagentur AFP zitierte einen Piraten, dem zufolge die Seeräuber ein Lösegeld von 25 Millionen Dollar innerhalb von zehn Tagen verlangt hätten. (APA/Reuters)

 

  • Die somalischen Piraten, die den saudi-arabischen Supertanker "Sirius
Star" entführt haben, verlangen ein Lösegeld, damit sie ihre kriminelle
Aktion beenden.
    foto: epa

    Die somalischen Piraten, die den saudi-arabischen Supertanker "Sirius Star" entführt haben, verlangen ein Lösegeld, damit sie ihre kriminelle Aktion beenden.

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