Zu wenig Schlaf erhöht das Krebsrisiko

22. November 2008, 11:50
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Regelmäßiger Sport und sieben Stunden Nachtruhe verringern dagegen die Gefahr - US-Langzeituntersuchung an 6.000 Frauen

Washington - Regelmäßiger Sport und mehr als sieben Stunden Schlaf können das Risiko für Frauen, an Krebs zu erkranken, erheblich mindern. Laut einer in Washington veröffentlichten US-Langzeitstudie verringerte sich das Risiko der Frauen, die am meisten Sport trieben, um 25 Prozent, im Vergleich zu denjenigen, die am wenigsten aktiv waren.

Schlaf ist wichtig

Doch Sport nützt nur wenig, wenn die Frauen nicht genug schlafen: Junge, körperlich aktive Frauen, die weniger als sieben Stunden schlafen, haben ein 47-prozentig höheres Risiko an Krebs zu erkranken, als Frauen mit mehr Nachtruhe.

Es ist bis jetzt noch nicht bekannt, warum Sport das Krebsrisiko reduziert, aber es könnte den Forschern zufolge an dem geringeren Körpergewicht, dem besseren Immunsystem und den Hormonen liegen. Unzureichender Schlaf wird verbunden mit dem Risiko von Herzkrankheiten, Übergewicht und Diabetes. Bei Studie der US-Vereinigung für Krebsforschung ( American Association for Cancer Research) wurden 6.000 Frauen befragt. (APA/red)

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