Genug Schlaf reduziert Krebsrisiko

18. November 2008, 17:00
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US-Langzeit-Untersuchung an Frauen belegt Zusammenhang von reglmäßiger Bewegung und mehr als sieben Stunden Schlaf

Washington - Regelmäßiger Sport und mehr als sieben Stunden Schlaf können das Risiko für Frauen, an Krebs zu erkranken, erheblich mindern. Laut einer am Montag in Washington veröffentlichten US-Langzeitstudie verringerte sich das Risiko der Frauen, die am meisten Sport trieben, um 25 Prozent, im Vergleich zu denjenigen, die am wenigsten aktiv waren.

Doch Sport nützt nur wenig, wenn die Frauen nicht genug schlafen: Junge, körperlich aktive Frauen, die weniger als sieben Stunden schlafen, haben ein 47-prozentig höheres Risiko an Krebs zu erkranken, als Frauen mit mehr Nachtruhe.

Es ist bis jetzt noch nicht bekannt, warum Sport das Krebsrisiko reduziert, aber es könnte den Forschern zufolge an dem geringeren Körpergewicht, dem besseren Immunsystem und den Hormonen liegen. Unzureichender Schlaf wird verbunden mit dem Risiko von Herzkrankheiten, Übergewicht und Diabetes. Bei Studie der US-Vereinigung für Krebsforschung wurden 1000 Frauen befragt. (APA/AFP)

 

 

  • Bewegung ist gut, aber Schlaf noch wichtiger.
    Foto: APA/dpa/Driessen

    Bewegung ist gut, aber Schlaf noch wichtiger.

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