Print und Online sollen noch enger verschmelzen

18. November 2008, 16:44
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Mediaplaner: "In das Online-Angebot so viel investieren wie in den Offline-Bereich"

Die Konvergenz von Print und Online ist möglich und wäre sinnvoll, "auch wenn es dafür bisher nur wenige überzeugende Beispiele gibt", findet Elmar Schmid von der Mediaagentur Aegis Media. Bei der vom Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) veranstalteten Print Akademie legte er am Dienstag den Printverlagen nahe, "sich noch intensiver um die Relevanz ihres Angebots für ihre Leser zu bemühen".

Damit es zu einer echten Annäherung von Online und Print kommen kann, "werde es notwendig sein, in das Online-Angebot so viel zu investieren, wie in den 'off-line'-Bereich", meint Schmid. Die internen Barrieren zwischen Online- und Offline-Welt müssen verschwinden und andere, integrierte und leistungsorientierte Angebote geschaffen werden.

Die von Experten oft beschriebene parallele Mediennutzung dürfte auch eher in der Theorie bestehen. Laut einer am Dienstag präsentierten Untersuchung der Media-Agentur MindShare sind 81 Prozent der Medienkontakte exklusiv. Mobile Medien werden derzeit noch vornehmlich für ihren primären Zweck - die Kommunikation - und weniger für Unterhaltungszwecke genutzt, resümierte Herbert Marchl von MindShare. Marketingwelt und Konsumentenwelt seien zwei Paar Shuhe: "BlackBerry, iPod und Second Life spielen in der Welt der Konsumenten keine zentrale Rolle." (APA)

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