Schigebiete im Vergleich

18. November 2008, 10:55
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Die Preisunterschiede in verschiedenen Schigebieten sind teilweise enorm - Magazin "Konsument" hat Preise in Schigebieten verglichen

Das Testmagazin "Konsument" hat passend zum Saisonstart Schigebiete unter die Lupe genommen. Vor allem die Preise von 6-Tages-Schipässen für vierköpfige Familien mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern wurden dabei verglichen. 100 Schigebiete in Österreich, Frankreich, der Schweiz, Italien, Slowenien und Deutschland wurden getestet.

Am teuersten ist Frankreich

Das teuerste Schigebiet liegt in Frankreich. "Val d'Isère/Espace Killy bietet 6-Tage-Schipässe für Familien um stolze 792,50 Euro an. Geboten werden dafür 300 Kilometer Piste. Aber auch in Österreich gibt es einige hochpreisige Schigebiete, etwa Serfaus, Ski Arlberg oder Sölden.

Klein ist nicht gleich günstig

Unter den teuren Gebieten finden sich auch einige sehr kleine, die preislich an die großen Schigebiete herankommen. So etwa Madonna die Campiglio in Italien, das mit 732 Euro bei nur 52 Pistenkilometern auf Platz vier der teuersten Schigebiete liegt.

Sparen in Österreich

Preiswerte Angebote für Familien gibt es laut Konsument in Österreichs größtem zusammenhängenden Schigebiet, dem "Wilder Kaiser-Brixental" in Tirol, wo für 599,50 Euro 270 Kilometer Piste zur Verfügung stehen. Im Schweizer "Vier Täler" in Wallis gibt es Schipässe um 603,50 Euro mit denen 412 Kilometer Piste befahren werden können.
Die günstigsten Schigebiete bieten Pässe zwischen 285 und 339 Euro an. Dazu gehören die Postalm Arena in Salzburg, Königsberg in Niederösterreich und Glungezer in Tirol.

Oft unterscheiden sich ähnlich Angebote erheblich im Preis. Am Königsberg etwa kosten vierzehn Pistenkilometer 290 Euro, am Zauberberg Semmering 517 Euro.

Informieren hilft Sparen

Insgesamt sind die Preise für den Schiurlaub in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Vergleichen und informieren kann viel Geld sparen und es sollten bereits vor der Buchung Informationen über Ermäßigungen eingeholt werden. Für Familien gibt es je nach Schigebiet unterschiedliche Angebote. Reisepässe oder Meldezettel sollten mitgeführt werden, um die Zusammengehörigkeit der Familie nachweisen zu können bzw. Ermäßigungen für Kinder in Anspruch nehmen zu können.

Leihen statt kaufen

Schiausrüstungen können ausgeliehen werden, was in der Regel günstiger kommt, als ein Neukauf. Aber auch hier gibt es große Preisunterschiede. Sämtliche Schigebiete mit detaillierten Preisen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren können im aktuellen Konsument ab 20. November nachgelesen werden. (red)

  •  Das Schigebiet Sölden zählt zu den teuersten in Österreich. Aussichtsplattform Gaislachkog.
    Foto: Ötztal Tourismus (Fotograf: Albin Niederstrasser)

    Das Schigebiet Sölden zählt zu den teuersten in Österreich. Aussichtsplattform Gaislachkog.

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