14 Verletzte bei rechtsextremen Marsch auf Roma-Viertel

17. November 2008 22:31

Fünfhundert Anhänger der ultrarecchten Arbeiterpartei in Litvinov aufmarschiert

Litvinov - In Tschechien sind bei Ausschreitungen am Rande einer rechtsextremen Demonstration mindestens 14 Menschen verletzt worden. Wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete, hatten sich in der Stadt Litvinov im Norden des Landes am Montagnachmittag rund 500 Anhänger der ultrarechten Arbeiterpartei versammelt, um in ein Roma-Viertel zu marschieren.

Nach mehreren rassistischen Reden griffen die Demonstranten demnach die rund tausend Polizisten an, die den Weg zur Siedlung der Roma abgesperrt hatten. Dem AFP-Fotografen zufolge warfen sie mit Brandsätzen und Pflastersteinen und setzten einen Polizeiwagen in Brand. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein.

Wie die Nachrichtenagentur CTK unter Berufung auf die örtliche Polizei meldete, wurden bei den Ausschreitungen sieben Demonstranten und sieben Polizisten verletzt. 15 Demonstranten wurden demnach in Gewahrsam genommen. (APA)

 

Terence Lennox
18.11.2008 07:20
1000 polizisten..

..und nur ein fotograf, der noch dazu mündlich rapportiert: was ist das für eine demokratie? welche medien gibt es dort? keine?..

omar chamra
18.11.2008 16:15
Zuerst vor der eigenen Türe kehren

als wildgewordene Neonazi vor paar Jahren am Heldenplatz im Mai getrauert haben, weil die Nazi ihren Krieg verloren haben und dann durch die Kärntner Strasse marschierten und Nazislogans skandierten war kein einziges österreichisches Medium dabei.

na habedere
18.11.2008 12:41
APA Problem

Das müssen Sie der APA vorwerfen, nicht den tschechischen Medien. Diese haben alle in großer Manier darüber berichtet, inclusive der abendlichen Hauptnachrichten im Fernsehen.

Terence Lennox
18.11.2008 14:07
fein..

..gut zu hören..

Wlodzimierz b
 
18.11.2008 21:57
Fein, besser sich informieren

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