Opel: Von Nähmaschinen zu Autos

17. November 2008, 15:54
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Frankfurt - Das 146 Jahre alte Traditionsunternehmen Opel produzierte ursprünglich Nähmaschinen und Fahrräder. Erst im Laufe der Unternehmensgeschichte entwickelte sich die Firma zu einem großen europäischen Autohersteller. 1929 übernahm der US-Konzern General Motors die Adam Opel AG. Rund 33,4 Mio. Dollar (26,4 Mio. Euro) mussten die Amerikaner für den damals größten deutschen Autobauer bezahlen - nach damaligen Maßstäben eine enorme Summe.

Opel unterhält in Deutschland fünf Standorte: Am Stammsitz Rüsselsheim sind 18.300 Menschen beschäftigt, in Bochum arbeiten 5.300 Beschäftigte und weitere 1.900 Mitarbeiter produzieren im thüringischen Eisenach den Corsa. In Kaiserslautern arbeiten insgesamt 3.500 Mitarbeiter. Dazu kommt noch das Testcenter in Dudenhofen.

In den 90er Jahren geriet der Autobauer erstmals in heftige Turbulenzen: 1997 fuhr die Adam Opel AG mit 228 Mio. DM erstmals in die Verlustzone. Es folgten - unter dem später in die Führung von GM-Europe aufgerückten Manager Carl-Peter Forster - Sparprogramme. Zurzeit leidet Opel vor allem wegen der Probleme des Mutterkonzerns: General Motors droht angesichts eines massiven Absatzeinbruchs das Aus. (APA/AP)

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