Der politische Trend des Herbstes setzt sich fort: Die SPÖ findet aus ihrem Tief heraus, der Vorsprung der ÖVP schmilzt zur Unkenntlichkeit
Das Pensionsantrittsalter bleibt niedrig, das Finanzsystem weitgehend ungeregelt - Studentproteste überfordern die Regierung
Auf der Wunschliste an die Regierung ganz unten stehen vorzeitige Neuwahlen im heurigen Jahr
Mühlviertel gegen Favoriten, grader Michl gegen Wiener Schmäh: Reinhold Mitterlehner und Rudolf Hundstorfer, Minister für Wirtschaft und Soziales, sind keine Haberer - und dennoch Brüder im Geiste
ÖVP-Obmann Josef Pröll attackiert im Asylstreit den Koalitionspartner SPÖ, Verfassungsexperten und "die Rechten, die ständig Kriminalität, Asyl und Sicherheit vermischen"
FPÖ, BZÖ und Grüne vermissen Reformwillen
ÖVP-Generalsekretär im STANDARD-Interview: Streit und parteipolitische Profilierung in Krisenzeiten nicht gefragt
Arbeitsgruppen waren gestern, nun sind Aktionen gefragt: 2010 warten auf die Koalition Probleme, die keinen Aufschub dulden
Konjunkturpakete und Bankenhilfspakete wurden "geschnürt" - Das Kindergeld wurde neu gestaltet und das letzte ist Kindergartenjahr gratis
"Wir waren früher unbefangener" , sagt Kanzler Werner Faymann über sein Verhältnis zu Josef Pröll
Wider Erwarten können Josef Ostermayer, besonnener Staatssekretär, und Maria Fekter, resolute Innenministerin, gut miteinander
Faymann dankt für "gute Zusammenarbeit" - Pröll sieht "Konsensfähigkeit voll gegeben"
Finanzminister braucht einen Nachfolger für Hahn, Kanzler wartet mit einer SPÖ-Regierungsumbildung noch
Diese Regierung ist besser als ihr Ruf, sie kann aber noch daran arbeiten - von Michael Völker
Der Vergleich macht sicher - solche von politischer Not verordnete Rhetorikübungen müssen nicht sein - Von Günter Traxler
Der STANDARD gibt einen Überblick über die Vorhaben, die in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden sollen - mit Download
Die neuen 14 Minister und vier Staatssekretäre bei ihrer Angelobung - Eine Ansichtssache
Die zehn Fragen sind so geistreich und in ihrer umsichtigen Art so substantiell und weitreichend, dass man sich fragen muß: was haben die überhaupt bisher verhandelt?
Haben die seit der Wahl Pfitschigoggerl gespielt, wenn der Pröll jetzt erst mit den für ihn offensichtlich essentiellen Sachen kommt.
Diesmal war der Chef gescheiter, als die vielen feuer-spuckenden Mitläufer.
Ich gestehe, da lag ich ganz falsch und habe ihn, in dieser Sache?, falsch eingeschätzt (auch wenn mir die Antworten nicht durchgehend gefallen).
Gut gemacht, Herr Faymann. Der Ball liegt jetzt im Garten der ÖVP.
Ich neige mein altes Kreuz und hoffe, es gibt keinen Rückschlag.
sich von der övp öffentlich demütigen zu lassen wie unter gusi.
die övp stellt als pr-gag öffentlich 10 fragen anstatt diese mit der spö während der verhandlungen zu diskutieren. der oberlehrer prüft den schüler ab, und der schüler ist nochdazu so dumm und antwortet obwohl er eigentlich auch dem lehrkörper angehört und nicht der schülerschaft. und sie als angeblicher ex-spö wähler applaudieren noch zu diesem kunststück.
"3. Bekennt sich die SPÖ dazu, dass jeder Steuerzahler substanziell von einer Senkung der Lohn- und Einkommensteuer profitiert?"
Allein mit dieser Frage hat die ÖVP bewiesen, dass sie mindestens 20 Jahre in Opposition gehen sollte, damit sich das Land von den vergangenen mehr als 20 Jahren, in denen sie ununterbrochen in der Regierung war, erholen kann.
Zuerst will die ÖVP von der SPÖ wissen, wie der Haushaltsplan ohne zusätzliche Neuverschuldung eingehalten werden kann und dann will sie in Zeiten der Krise Entlastungen für alle Steuerzahler, also auch für die Spitzenverdiener?!
schadet nicht nur jenen, die den Staat brauchen, sondern auch massiv den Klein- und Mittelbetrieben. Eigentlich sehr fragwürdig, warum der ÖVP Wirtschaftskompetenz attestiert wird. Die Antwort: Weil kaum jemand in Österreich Wirtschaftspolitik durchschaut.
Mal wieder typisch für die Schuldenpartei ÖVP. Die wollen schon wieder das Geld mit vollen Händen beim Fenster rauswerfen, zahlen dürfen es die nächsten Generationen.
Molterer dürfte als der Finanzminister in die Geschichte eingehen, der Österreich in der kürzesten Zeit den größten Schuldenrucksack umgehängt hat, mit seinem 100-Milliarden-Bankenpaket. Er wird damit sogar seinen Vorgänger Grasser übertreffen. Offenbar will Pröll seinerseits unbedingt Molterer übertreffen und dessen Negativrekord nicht lange bestehen lassen.
Liebe wernelinde, wenn du ganz brav bist, dann überleg ich es mir vielleicht noch einmal. Aber das´d jetzt nicht glaubst, es ist schon alles gut - ein bisserl muss´d dich schon mehr anstengen. Am besten du löst gleich alle probleme, und servierst mir dein bestes weinderl im heil´gen gral, dann zeig ich deir vielleicht ein strammes joschiwadl
1) Haushaltsplan? Was für ein Haushaltsplan?
2) aus dem Verkauf der AUA, der Post, der TA,...
3) Nein, Senkung der Steuerlast für Einkommen unter 1500 EUR brutto pro Monat und über 5000 EUR pro Monat - Alle dazwischen sollen halt ein bissl mehr zahlen.
4) Nein, wer lebt denn noch immer in Familien? Der Kern der Gesellschaft ist und bleibt die Partei!
5) Nein, nächste Frage
6) Die Pensionen SIND sicher! Und wer's nicht glaubt, soll's in der nächsten Sonntagskrone nachlesen.
7) Die Reinigungsfachkräfte im Parlament werden an eine Personalleasingfirma outgesourced.
8) Hahahahaha - der war gut!
9) Die dunkle Seite der Macht wird schon noch ihre Unterlegenheit erkennen!
10) jo, eh.
mit einer antwort hat faymann die 10 fragen vom pepi erledigt:
"du bauanschädl du damlischa, glaubst vielleicht dei kernwöhlaschicht kriegt weita agrarförderungen, da spekulationsbankier konrad a obefertigung, da woffal an eu-job, da martin pharmastein an monopolvatrog für generika, de fekta a schottalizenz und da neugebaua a diätkur auf kassakostn waunst weita so deppat bist?
1)Wieso sagt ihr nicht gleich dass ihr auch für reiche steuersenkungen vertretet,die dann wieder bei der bildung gespart werden müssen?
2)Wieso sagt ihr nicht gleich: neuverschuldung nur für die banken und die industrie. der bevölkerung soll scheinbar beim heizen geholfen werden indem man bei bildung und sozialstaat spart!?
3) wieso sagt ihr nicht gleich dass umverteilung für euch nicht in frage kommt+hohe pensionen keinstenfalls zu gunsten der armuts-rentner auf anhebungen verzichten sollten?
4)wieso formuliert ihr als frage dass ihr gerne alles familiensilber wie die post, die VOEST usw verscheppern wollt?
5)Sicherheit:fragt doch bitte gleich,wer bereit ist weitere verunmenschlichung im Asylwesen mitzutragen.christlich?sozial?
nächsten NRW in 5 Jahren, und in dieser Zeit müssen wir alle Kräfte vereinen - ev. Neuwahlgeplänkel haben hier nichts verloren - dürfte dies machbar sein.
So ungefähr sollte die Antwort zu Frage 2) von der SPÖ wohl formuliert werden, nehm ich an...............
1. Steuern rauf
2. Steuern rauf
3. Nein. Zuerst Lohnsteuer senken, dafür für alles andere: Steuern rauf (später)
4. Ja.
5. Nein, unsere Freunde gehören samt Ihren Posten geschützt.
6. Steuern rauf
7. Mehr Beamte mit golden Handshake in Pension schicken, die jungen dürfen dafür mehr Arbeiten.
8. Nein, für eventuelle Ausfälle und Pleiten nehmen wir Steuergeld.
9. mit der Kronen Zeitung
10. Natürlich. Jetzt kommen dann die Eurocopter dran.
Der ÖVP-Bundesparteitag wurde von der alten "ÖVP-Nomenklatura" (vor allem Schüssel, Molterer, Bartenstein) so raffiniert, um nicht zu sagen hinterlistig mit 28. Nov. festgesetzt, um Josef Pröll fest im Griff zu haben. Pröll wirkt leider ferngesteuert und es kommen keine neuen Ideen. Die ÖVP meint, sie ist der Mittelpunkt des Universums und sieht ihre bisherigen Positionen in Stein gemeisselt. Derzeit gibt es in Österreich keine Partei, der zu raten ist mit ihr zu koalieren. Die langfristigen Folgen für die ÖVP: Die Angestellten, die sie noch gewählt haben brechen weg, ebenso die kleineren Gewerbetreibenden. Die ÖVP steht nur mehr für das Großkapital, die großen Bauern, die Industriellen, sowie für höhere Beamte und Lehrer.
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