In Ungarn flogen die Fäuste

16. November 2008, 21:13
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Salzburg siegte bei Alba Volan 4:1 - Saisonrekord an Strafminuten bei "Fight Night" in Szekesfehervar

Szekesfehervar - Red Bull Salzburg hat sich am Sonntag in der 21. Runde der Eishockey-Erste-Bank-Liga auswärts gegen Szekesfehervar 4:1 durchgesetzt. Eishockey stand jedoch beim Match in Szekesfehervar im Hintergrund, denn in Ungarn flogen auf dem Eis ordentlich die Fäuste. Es hagelte Schlägereien und Strafen, mit rund 230 Strafminuten (Genaue Anzahl noch nicht offiziell) stellten die beiden Teams einen überlegenen neuen Saisonrekord auf.

Sportlich war die Partie nach Treffern von Gabor Ocskay (16./in Unterzahl) bzw. John Hughes (6.) lange Zeit beim Stand von 1:1 offen, erst im Finish entschieden Salzburg-Tore von Matthias Trattnig (52./Powerplay), Mario Scalzo (56./Powerplay) und Hughes (58./empty net). "Das war nie wirklich ein Eishockeyspiel. Aber das war ein gutes Spiel für uns, denn die Mannschaft hat Herz gezeigt", meinte Trattnig, der nach einer Schlägerei im Finish eine Matchstrafe kassierte.

"Das Spiel ist völlig außer Kontrolle geraten. Wir wurden bedroht, es war zu wenig Security-Personal anwesend", ärgerte sich Salzburg-Coach Pierre Page. Kurz vor Schluss musste der Salzburger Jeremy Rebek verletzt vom Eis gebracht werden. (APA)

Alba Volan Szekesfehervar - EC Red Bull Salzburg 1:4 (1:1,0:0,0:3)
Szekesfehervar, 3.200, SR Altersberger. Tore: Ocskay (16./SH) bzw. Hughes (6.), Trattnig (52./PP), Scalzo (56./PP), Hughes (58./empty net). Strafminuten folgen (Saisonrekord)

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