Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Außerhalb der grünen Politrucks-Milieus herrscht Katzenjammer
Misiks Lesekreis: Alle sind für Gleichheit, und alle auch für Vielfalt. Muss daraus Ungleichheit werden?
Zum Demokratie-Begehren: Ich bin so Politik-Verdruss-verdrossen.
Euer Zynismus kotzt mich an. Und meiner auch. FS Misik heute in leicht renoviertem Gewand!
Alle reden über die Flüchtlinge in der Votivkirche. FS Misik lässt die Flüchtlinge selbst sprechen
Eine Hommage an drei bemerkenswerte Menschen, die vergangene Woche verstorben sind
Die Bürger wollen nicht, dass alles der Markt regelt. Sie haben recht.
Unter Geistesprinzen: Das Spindelegger-Prinzip & die Faymann-Doktrin
Wer könnte Gerard Depardieu demnächst noch nach Russland folgen? Fröhlicher Staatsbürgertausch mit Putin!
Das zu Ende gehende Jahr war gar nicht gut - Das nächste wird womöglich noch schlechter
Ist doch eine der Grundregeln der Marktwirtschaft: Effizienz ist weniger die Vermeidung der Kosten, sondern einfach deren Abwälzung auf andere. Was die Post spart, indem sie Filialen auflässt, bezahlt jeder Kunde, der extrem lange Wege zum nächsten Postamt hat und dort ewig lang warten muss.
Die selbe Regel gilt praktisch überall in der Wirtschaft. Da die Kosten grundsätzlich fix sind, besteht der Trick bei der Kosteneffizienz immer nur darin, möglichst große Anteile der Kosten auf andere abzuwälzen. Sei es, indem man Leute länger arbeiten lässt oder wie die Banken den Staat um Hilfe ruft, wenn man pleite geht.
...noch fragen? effizienz ist eine frage des überlebens, für jede lebensform und unternehmen sind nichts anderes.
verstaatlichte unternehmen können unter dem einfluss von politikern defacto nicht effizient handeln.
misk aus dem schoss der kolchose wird das freilich nie verstehen.
darum gehts doch gerade in dem beitrag: wem nützt es überhaupt, wenn diese unternehmen "effizient" im marktwirtschaftlichen sinne handeln? dazu kommt, dass im zustelldienst (so wie auch bei der telekommunikation) der monopolist am effizientesten anbieten kann. eine regulierungsbehörde muss dann also quasi künstlich den wettbewerb aufrechterhalten, indem sie monopole unterbindet.
warum huldigen Sie dem freien markt bzw. was ist Ihr argument gegen die behauptung, Sie selbst seien der blinde?
Effizient ja, privat nein.
Auch eine Post die flächendeckend Postämter betreibt, kann hocheffizient sein - man muss nur wollen.
Aber mit diesen überbezahlten, polit-protegierten "Versorgungspostlern" und Systemprofiteuren, die man in Vorstände und Aufsichtsräte setzt, wird das nie etwas werden.
Diese Leute wollen sich nur selbst bereichern und beim Opernball eine "bella figura" machen.
.... und Sie sich Ihre Post oder Pakete selber abholen dürfen von einem Automatenschalter, dann wird die Rechnung stimmen, aber .....
außer vielleicht die Dividende ist im Lande einiges den Bach hinunter .... statt, "die Post hat für jeden was", heisst´s dann, "die Post NIMMT jedem was" !
Nach deem Briefträger auch das Postamt, dann das Briefgeheimnis usw. Die alten Römer hatten es besser: Ein Brief per reitender Bote von Aquileia nach Vindobona 2 Tage ! Das braucht er heute von Erdberg nach Favoriten in Wien !
Ich würde die Herren (und Damen?) gerne fragen, warum mit diesem Effizienprogramm so lange gewartet wurde. Wenn die Versorgungsqualität ja überall gleich bleibt, warum wurden nicht schon über Jahre hinweg diese Massnahmen getroffen?
Entweder das Management ist bis jetzt seiner Funktion nicht nachgekommen - oder man will uns jetzt einen Bären aufbinden.
Sie haben völlig recht. Die Privatisierung der Post ist Unsinn. Außerdem ist es total ineffizient mit Steuergeldern *alle* Privatbanken retten zu wollen. Wenn es darum geht die Kapitalisierung kleiner Unternehmen mit günstigen Krediten sicherzustellen, würde es auch reichen *eine* Bank zu verstaatlichen. Das wäre erstens viel billiger und würde außerdem den Privatbanken die Gelegenheit geben die sog. Effizienz des selbstregulierenden freien Marktes zu beweisen.
aber effektiv sollte es schon sein.
Wenn zB Telekomleistungen für alle gleich teuer angeboten werden, egal ob Bergbauernhof (der bei effizient privat durch den rost fiele) oder Großstadt, ist ein "höherer Preis" in der Stadt zumutbar.
Wenn allerdings zwei Leute erscheinen und eine Stunden brauchen um einen nur "still" geschaltenenen Telefonanschluss zu reaktivieren, dann passt es nicht, egal ob privat oder öffentlich.
Wenn städtische Schreibtischtäter offenbar ohne Einsicht ins Leben in der "Einschicht" - das sommerfrischlerische Auftank-Refugium - glauben, ein privatisiertes Internetunternehmen werde ihnen flächendeckend ein full-service für alle Lebenslagen zu Diskontpreisen bieten - dann sollen sie künftig in ihren selbstgewählten Internet-Gefängnissen zu Hause bleiben. Wer aber das "Leben auf dem Lande" ernst nimmt, weiss, dass viele existentielle Bedürfnisse nur im Vertrauen von Mensch zu Mensch befriedigt werden können. Dazu gehören nicht nur Bücher, dringende Ersatzteile, sondern auch dem Briefgeheimnis unterliegende "blaue Briefe" u.v.m. Trotz "schwarzer Schafe" bei der Post traue ich ihr das immer noch eher zu.
sollten sie sich über eines im klaren sein: "effizienz" ist zunächst nichts anderes, als ein kriterium in einer ziel-mittel-relation.
solange nicht einmal das ziel klar formuliert ist, ist das ganze effizienz palaver heiße luft.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.