Welche Spezies ist die wertvollste?

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    foto: ap/the oakland tribune/nick lammers, dejong, montage: derstandard.at

Wenn die Royal Geographical Society das Thema in großem Rahmen debattiert, dann wollen wir hier natürlich nicht hintanstehen

Unser Gewinner der Woche, Klaus, weist uns mit seiner Frage auf eine Veranstaltung hin, die diese Woche bei der ehrwürdigen Royal Geographical Society in London stattfindet und die Sie hier gewissermaßen vorfeiern können. In guter britischer Diskussionstradition debattieren dort am Donnerstag fünf ExpertInnen über die Frage, was die unersetzlichste bzw. wertvollste Spezies unseres Planeten sei.

Dabei treten sie übrigens mit höchst unterschiedlich großen Arsenalen an: Kate Jones von der Zoological Society of London und Ian Redmond von der "Ape Alliance" treten für Fledermäuse bzw. Primaten und damit jeweils für eine Ordnung der Säugetiere ein, George McGavin aus Oxford für die Bienen (was immerhin einige zehntausend Arten umfasst), David Thomas von der University of Bangor für ein ebenso buntes wie unzählbares Speziesgemisch in Form des Planktons - und Lynne Boddy von der Cardiff School of Biosciences versammelt mit den Pilzen gar ein ganzes Reich der Lebewesen hinter sich; das klingt doch nach einem Favoriten.

... aber wir wollen Ihrer Entscheidung nicht vorgreifen. Die Frage lautet also: "Was ist die wertvollste Spezies des Planeten?"
(red)


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Eindeutig der missing link, der die Evolution endtgültig bewiesen hat:

http://i14.photobucket.com/albums/a3... /Homer.jpg

Mäuse

Mäuse kommen noch vor den Delphinen (zumindest bei Douglas Adams)

Ich bin ja wie gesagt mehr für die Matratzen von Squornshöllisch Zeta

*wobbel und folopp*

selbstverständlich der goldfisch

.

Ich habe eine besondere Vorliebe für menschliche Weibchen. Natürlich nicht alle, aber nach so Details wird hier nicht gefragt.

Der Nacktmull!

Wegen außergewöhnlichem Mut zur Hässlichkeit! ;)

Sieht man oft im Sommer in der Lobau.

;°)

Da gibt es noch eine andere Spezies, die nur ein paar grotesk anmutendes Büschel Haare am Kopf und an wenigen anderen Stellen hat und sonst genauso nackt is.
Wir sind objektiv betrachtet wirklich schiach.

Eindeutig .. in dieser Diskussion muss herauskommen das es die Spezies der Podiumsbauer ist.. ohne diese könnte die Diskussion nicht stattfinden..

ansonst bin ich jetzt einfach mal für Matratzen die flolobben und gubbten so schön... aber die sind ja eigentlich auf Squornshöllisch Zeta also weis ich nicht ob die hier zählen.

Feigenbaum und Feigenwespe.

Musterbeispiel der Selbststeuerung von Ko-Evolution (wenn ein System Ko-Evolution enthält, ist es nicht deterministisch. Das trifft zB auf Wirtschaft zu, aber das wollen wir nicht hin nehmen).

dumme frage: was heißt das eigentlich?

Fb braucht Fw zur Befruchtung (Leben)

Fw Larven nisten in Fb-Früchten (Leben).
Zu viele Fw töten Fb, zu wenig auch (Unterpopulation).
Zu wenige Fb töten Fw, zu viele auch (Überpopulation).
Die Regelung geht über die Enge des Eingangskanals der Fb Früchte und Grösse der schlüpfenden Fw.
Sie versuchen einander durch grösser-kleiner auszutricksen. Davon existieren sie (Ko-Evolution). Und es gibt dafür kein Gleichgewicht.
Die Ko-Evolution von Gier und Angst geht (in der Wirtschaft) ähnlich.

Der Mensch.

KAVIAR IST GLAUB ICH VORNE DABEI

Klar, der Mensch, da braucht man nicht lange nachzudenken

wir stellen auch die fragen also wie sonst sollten die antworten aussehen?

...wie der Mensch halt so ist. kein Nachdenken ;-)

Für wen wertvoll?

^Wär für mich die erste Gegenfrage

Die Kakerlake

denn die wird uns überleben.

Wertvoll?

Was soll die Frage? Die wertvollste Spezies ist der "Politiker" - einfach unbezahlbar!! ;)

teilweise falsch

Viele schaffen es, Politiker zu bezahlen - das macht sie dann aber (für diejenigen) noch wertvoller.

Also Hauptsauerstoffproduzent,

und damit verantwortlich für einen enorm großen Bestand an Leben, ist die Alge zu nennen.
Ohne Algen hätte sich auch niemals eine sauerstoffhaltige Atmospähre, wie wir sie jetzt kennen, gebildet!

die alge ist aber keine spezies.

es gibt ein paar 100 000 algenarten.
und nicht die algen haben den sauerstoffanteil in der atmoshäre begonnen anzuheben, sondern cyanobakterien (auch wenn die blaualgen genannt werden, werden sie nicht mehr unter die algen gerechnet).

die frage ist

welche nun die wichtigste spezies sind, nicht waren oder sein werden

cyanobakterien gibts aber in allen drei zeitformen :-)

sie waren
sie sind
und sie werden sein

klaro,

aber verlassen sie sich nicht zu sehr auf die früheren leistungen ihrer blaualgen!
;)

Cyanobakterien

waren und sind die wertvollsten Erdbewohner

sind aber auch keine spezies.

und was macht sie jetzt genau wertvoller als die archaebakterien oder dinoflagellaten? die cyanos waren damals an einem ersten massensterben schuld (oxygen catastrophe), also für alle waren sie nicht wertvoll.
und warum ist ein cyanobakterium vertvoller als eine mangrove? oder ein schwamm, oder eine blattschneiderameise?
wenn man den menschen als mass aller hernimmt: der könnte ohne die millionen symbionten in und auf sich, von denen die meisten keine ahnung haben, eh nicht existieren.

wer die evolution als tatsache sieht, kann nicht etwas wertvoller als das andere erachten, dazu sind alle lebewesen zu sehr miteinander verwoben durch die gemeinsame geschichte.

eher unbeantwortbar

aber ich tät gern den regenwurm nominieren.

der, der die erde macht!

einfach zu beantworten.

da keine spezies ohne zumindest eine andere (über)leben kann, in der regal von zumindest einer million anderen abhängt, ist die wertvollste spezies jede einzelne im biosystem.

sprich: die wertvollste spezies ist die spezies "leben".


das ist unlogisch ...

... da es eine erste spezies gegeben haben muss, die frage ist vielmehr, ob die ersten lebewesen zu einer spezies zusammengefasst werden koennen, bei bakterien kann genaustausch auch ueber die speziesgrenze funktionieren.

wenn es also nur eine spezies gegeben hat, dann hat die spezies ohne eine andere ueberlebt.
wenn der speziesbegriff nicht so eindeutig ist fuer die ersten lebewesen, dann ist die argumentation auch hinfaellig.

auch ist die frage unsinn, es koennte argumentiert werden, das es die spezies ist, die ganz unten in der nahrungskettesteht, da ohne diese keine anderen spezie. aber diese sichtweise ist oekologischer unsinn und ohne jegliche relevanz fuer die biologie.

dass es eine erste spezies gegeben haben muss, ist auch nichts weiter als eine vage annahme.

viele sprechen heute von einem ring als anfang des stammbaum des lebens. aber mit diesen aussagen über erste ereignisse gibt es immer nur geringe gewissheit.

eine erste (als spezies ansprechbare spezies) ist sehr unwahscheinlich, viel eher wahrscheinlich ist eine massive, stark interagierende vielzahl von mehr oder weniger gleichzeitig auftretenden lebensformen, die starken genaustausch miteinander hatten. von bakterien oder irgendeiner rezenten spezies war da wahrschenlich noch überhaupt keine spur.

eben die frage ist unsinnig, weil dabei sämtliche symbiosen (und die endosymbiontentheorie) nicht berücksichtigt werden.

u ein produzent kann nicht wertvoller sein als der, der die produzierten stoffe wieder in den stoffkreislauf rückführt.

ja, eh, deswegen auch meine weitere ausfuehrung ...

... das dann der speziesbegriff unsinnig wird.

"u ein produzent kann nicht wertvoller sein als der, der die produzierten stoffe wieder in den stoffkreislauf rückführt."

wertvoll ist sowieso der falsche ausdruck, mit meinen "oekologie-argument" bin ich nur auf den unsinn der oekologie eingegangen, wonach jedes lebewesen deswegen lebt, das ein anderes auch ueberlebt, wird gern unter oekologen so gesehen - biologsich natuerlich unsinn.

also sie meinen, dass es eine lehrmeinung in der ökologie gäbe,

die meinte, dass jedes lebewesen quasi für den nutzen anderer da ist? hab ich sie richtig verstanden? so eine art ökologischer altruismus?

der stör

wenns um den geldwert geht. nicht in summe, aber als einzelnes exemplar.

da

da ich selber ein mensch bin, und man sich selbst ja der nächste ist, sag' ich mal:

der Mensch!

Aber einen Menschen kann man nicht essen.

Eigentlich kann man eine Menschen schon essen, aber das ist den anderen Menschen selbst dort, wo man einen Meschen essen darf, nicht wurscht.

Wenn man ein Hendl isst, dann ist das den anderen Hendln wurscht.

Lebewesen, die man nicht essen kann, sind mir wurscht.

Also wenn ich einen Hunger habe, dann ist mir ein Hendl wertvoller als ein Mensch, weil das macht weniger Probleme.

Okay?

Zecken sind es mit Sicherheit nicht ...

... Dann bleiben eh nur noch Gelsen über (Es ist aber mit Sicherheit irgendein Tier/Wesen was der Mensch zum Ausrotten versucht)

Es ist das Goldene Kalb


Das Goldene Kalb ist bei weitem das wertvollste Tier. Um ihn tanzt die Menschheit, ihn vergöttern sie, ihm haben sie sich übergeben. In ihrem Wahn kennen sie keinen Bezug mehr zu sich selber, in ihrer Verklärung werfen sie sich gar in den Abgrund.

Deshalb gehört es zerschlagen und zerstört, und damit auch solche unbeholfen-kindische Fragestellungen wie die nach der wertvollsten Spezies. Nur verblendeten und ihrer Natürlichkeit beraubten Menschen stellen sich solche Fragen.


seit wann

kann man sich religiösen wahnsinn aus dem replikator drücken?

der

bandwurm

Sind das im Bild Psilocybe?

Ich scheiss mich an...

...das auf dem Foto sind homegegrowte Psilocybe Cubensis ...

Narrische Schwammerln halt...

Die Verwandtschaft wächst in unserer schönen Heimat auf Kuhweiden in 1000 - 1200 Meter Seehöhe.

Die Ursache von Alphornblasen, Jodeln, Almdudeln, Unzurechnungsfähigkeit (bayr. "koa Sünd") und nicht zuletzt lila Kühen in steiler Höh?

Kefirpilz

"hehehe - that tickles"

so ein lebender t-rex würd sicher einiges bringen...

2 neue Hànde etwa?

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