Kein Geniestreich: Kritiker verreißen Wii Music

15. November 2008, 18:06
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"Es ist nicht nur unklar, was Wii Music ist, sondern auch für wen es gedacht war" - Lediglich 65.000 Kopien im Oktober in den USA verkauft

Nach Wii Sports und Wii Fit hätte es der nächste Geniestreich des Nintendo-Masterminds Shigeru Miyamoto werden sollen. Wii Music verspricht einfaches Spielen von Musikinstrumenten mit dem intuitiven Wiimote-Controller für Groß und Klein. Eine direkte Kampfansage an Erfolgstitel wie Guitar Hero, Singstar oder Rockband, die laut der internationalen Fachpresse nach hinten losgegangen ist.

Für wen?

Ellie Gibson von Eurogamer etwa schließt in ihrem Resümee: "Es ist nicht nur unklar, was Wii Music ist, sondern für wen es gedacht war." Das Spiel imitiere das Musikmachen nur, indem man etwa, um eine Flöte zu spielen, nur den Controller vor seinem Mund bewegt. "Es ist nich fordernd oder komplex genug, um Erwachsene anzusprechen. Während einige der Lektionen, Mini-Games und präsentierten Konzepte zu kompliziert für kleine Kinder sind, und zu langweilig für größere."

Matt Wales findet moderatere Worte für das musikalische Experiment. "Schließen Sie sich der Party mit zu großen Erwartungen an - egal in welche Richtung - werden Sie entweder verwirrt, enttäuscht oder angeekelt nachhause gehen."

Schwache Zahlen

Die getrübte Euphorie schlägt sich auch in den US-Verkaufszahlen nieder. Im Oktober habe man laut dem Hersteller lediglich rund 65.000 Einheiten verkauft - nur ein Zehntel der Absatzzahlen von Wii Fit im Vergleichszeitraum. Nintendo ist einer Stellungnahme nach dennoch zuversichtlich. (zw)

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Wii Music

  • "Mehr als alle anderen Wii-gebrandeten Angebote Nintendos, verlangt Wii
Music wahrhaftig Aufgeschlossenheit, um genossen werden zu können."

    "Mehr als alle anderen Wii-gebrandeten Angebote Nintendos, verlangt Wii Music wahrhaftig Aufgeschlossenheit, um genossen werden zu können."

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