Pöck fasst fünf Spiele aus

15. November 2008, 10:50
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Sperre nach Ellbogenstoß und 18 000 Dollar Strafe - Kärntner zeigte sich einsichtig - Österreicher Duell gegen Vanek wird nicht stattfinden

New York - Schwerer Rückschlag für den Kärntner NHL-Legionär Thomas Pöck. Der Verteidiger der New York Islanders ist für die kommenden fünf Spiele gesperrt worden, nachdem er beim Spiel gegen die Ottawa Senators am gestrigen Donnerstag einem Gegenspieler einen Ellbogenstoß in den Kopf versetzt hatte. Für den Vorfall hatte Pöck bereits eine Spieldauerdisziplinarstrafe ausgefasst. Nach dem NHL-Beschluss vom Freitag entgehen dem Kärntner auch 18.000 Dollar (14.201 Euro) an Lohn für die kommenden fünf Spiele. Das Geld kommt in den NHL-Notfallfonds für Spieler.

Pöck hatte den Senators-Stürmer Ryan Shannon in der 16. Minute des dritten Drittels mit dem Ellbogen am Kopf getroffen. Shannon blieb liegen und musste vom Eis getragen werden. Pöck erhielt für die Attacke eine Spieldauerdisziplinarstrafe, und konnte damit den ersten Sieg seiner Mannschaft nach drei Niederlagen in Folge nur von der Strafbank miterleben. Die Islanders besiegten die Senators mit 3:1.

Pöck hat sich in einer Stellungnahme für sein schweres Foul an Ryan Shannon von den Ottawa Senators entschuldigt und seine Fünf-Spiele-Sperre akzeptiert. "Ich verstehe, warum es für die Liga eine Notwendigkeit ist, gegen Angriffe auf den Kopf streng vorzugehen", versicherte Pöck. "Ich habe Ryan kontaktiert und mich bei ihm entschuldigt. Ich hoffe, dass er sich schnell wieder erholt."

Schon unmittelbar nach dem Spiel hatte sich Pöck einsichtig gezeigt. Der Ellbogencheck gegen den Kopf sei allerdings nicht absichtlich gewesen, betonte der 26-Jährige. "Es war eine unglückliche Aktion." Pöck muss wegen der Sperre auch beim Spiel gegen die Buffalo Sabres am Samstag kommender Woche aussetzen, womit es keine Neuauflage des Österreicher-Duells mit dem Steirer Thomas Vanek geben wird. Der Kärntner kann frühestens wieder am 26. November gegen Pittsburgh zum Einsatz kommen. Bis dahin rückt an seiner Stelle der Tscheche Radek Martinek ins Team der New York Islanders. (APA/Reuters)

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