ORF-Räte erwarten 2009 30 Millionen Euro Verlust

14. November 2008, 18:13
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Um Führungsjobs zu sparen, könnte der ORF etwa Administration, Personal, Fortbildung, Recht bündeln

Das ORF-Budget 2009 ist unterwegs zu den Stiftungsräten. Die erwarten 2009 30 Millionen Euro Verlust (nach 100 statt geplanter 32 Millionen Minus 2008). Von 50 Millionen Sparziel fehlen nach Auslagerung (Orchester, Gebäudemanagement), Nulllohnrunde, flexiblerer Arbeitszeit 15 Millionen. Kündigungen drohen: Räte reden von 200 Jobs weniger - neben 250, die nicht nachbesetzt oder verlängert werden.

Um Führungsjobs zu sparen, könnte der ORF etwa Administration, Personal, Fortbildung, Recht bündeln. Chefkandidaten: Reinhard Scolik, Josef Lusser. Ausstattung und übrige Grafik könnten ausgelagert werden. Freitag beredeten SP und VP Medienthemen. Gebührenbefreiungen gelten sie dem ORF jedenfalls vorerst nicht wie vom Küniglberg erhofft mit 57 Millionen Euro ab. Der ORF hat intern angekündigt, in dem Fall alle Aufgaben zu hinterfragen, die nicht im Gesetz stehen. ORF-General Alexander Wrabetz sprach zuletzt etwa wegen der Finanzsituation von einem langsameren Ausbau von HDTV. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 15./16.11.2008)

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