Alternativmedizin

14. November 2008, 17:09
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Nichttraditionelle Behandlungsformen sind manchmal zur Linderung der chronischen Kopfschmerzen hilfreich

  • Akpunktur: Klinische Studien lieferten Hinweise auf die positive Wirkung von Akupunktur bei Migräne. Ein endgültiger wissenschaftlich evaluierter Beweis für die Wirkung fehlt noch, damit Patienten routinemäßig mit Akupunktur behandelt werden.
  • Biofeedback: Biofeedback scheint speziell bei Migräne wirksam zu sein. Eine erlernbare Technik zur Muskelspannung und kontrollierte physikalische Reaktionen können auch in Kombination mit präventiver Medikation hilfreich sein.
  • Massage: Obwohl Massage eine sehr gute Methode zu Stressabbau und Entspannung darstellt, ist ihr Stellenwert in der Behandlung von Kopfschmerzen aus wissenschaftlicher Sicht noch unklar. Allerdings bei Menschen, die eine verhärtete oder sehr starke Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur besitzen, kann die Massage schmerzlindernd wirken.
  • Kräuter, Vitamine und Mineralien: Es gibt Hinweise, dass Mutterkraut und Pestwurz einen Migräneanfall vorbeugen oder dessen Schweregrad reduzieren können (Achtung nicht während der Schwangerschaft verwenden!). Eine hohe Dosis an Riboflavin (Vitamin B-2) kann auch als präventive Maßnahme in Betracht gezogen werden. Es gibt Berichte, dass die Zugabe von Co-Enzym Q10 manchen Leidenden hilft. Auch die orale Gabe von Magnesiumsulfat hat die Häufigkeit der Anfälle bei Patienten reduziert, obwohl die wissenschaftliche Beweislage noch dürftig ist.
  • Osteopathie, Chiropraxis, Nackenmanipulation: Eine allgemein gültige positive Aussage zum Erfolg dieser Techniken bei Behandlung von Migräne ist noch ausständig.
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    Alternative Methoden helfen manchen Patienten als begleitende Therapie, die Wirkung ist aber nach wie vor umstritten

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