Vorbeugung

14. November 2008, 16:59
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Unabhängig davon, ob Sie vorbeugende Medikamente einnehmen oder nicht, kann eine Änderung des Life-Styles einen positiven Effekt auf die Häufigkeit und Schwere der Migräne erzielen

Folgende Vorschläge können auch für Sie hilfreich sein:

Auslöser meiden

Wenn bei Ihnen gewisse Nahrungsmittel in der Vergangenheit Migräne auslösten, sollten Sie diese nicht essen. Falls gewisse Duftstoffe das Problem sind, meiden Sie diese. Die Regelmäßigkeit des Tagesplans (Einnahme von Mahlzeiten zu gleichen Tageszeiten und genügend Schlaf) und Stresskontrolle sind oft hilfreich.

Bewegung

Regelmässige körperliche Bewegung, die zur gesteigerten Durchblutung der Muskulatur führt, kann in moderatem Ausmaß Migräne vorbeugend entgegenwirken (Spaziergang, Schwimmen und Radfahren). Langsames Aufwärmen ist unbedingt zu beachten.

Den Östrogeneffekt reduzieren

Nachdem manche Medikamente Östrogen enthalten (Verhütungspillen oder Hormonersatztherapie), kann die Einnahme solcher bei Östrogenüberempfindlichkeit zum Auslösen von Migräne führen. Ihr Vertrauensarzt kann bei Bedarf eine Alternativmedikation empfehlen.

Migränetagebuch

Das Führen eines Tagebuchs mit Eintragung von Migräneanfällen und deren möglichen Auslösern kann bezüglich der Vorbeugung der Anfälle sehr aufschlussreich sein. Tragen Sie ein, wie lange ein Anfall andauert und welches Medikament Sie dagegen einnehmen und ob dieses auch geholfen hat. Weiters tragen Sie ein, welche Nahrungsmittel Sie innerhalb von 24 Stunden vor dem Anfall zu sich genommen haben und ob Sie eine Stressituation hatten. Besprechen Sie die Resultate mit Ihrem Vertrauensarzt. Es lohnt sich!

Entspannung

Versuchen Sie Muskelentspannungstechniken. Progressive Muskelrelaxation, Meditation und Yoga werden von vielen Patienten als positive vorbeugende Maßnahmen empfunden. Auch sonstige entspannende Aktivitäten (Musikhören, Gartenarbeit, heißes Bad, etc.) für eine halbe Stunde täglich können zur Linderung führen.

Schlaf

Schlafen Sie genügend, verschlafen Sie aber nichts! Ein Erwachsener braucht 7-9 Stunden Schlaf pro Nacht.

Pausen und Erholung

Machen Sie eine kurze Arbeitspause in einem abgedunkelten ruhigen Raum, sobald Sie das Aufkommen der Migräne spüren. Das Anbringen einer Eistasche am Nacken bei gleichzeitig leichtem Massieren von schmerzhaften Stellen am Schädel durch Fingerspitzen kann Hilfe verschaffen.

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