Winkler und Frostel neue Chefredakteure

14. November 2008, 13:34
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Winkler übernimmt als Nachfolger von Ertl die Leitung der "Rundschau am Sonntag" - Frostel leitet "Bezirksrundschau am Donnerstag" - Chmelir bleibt Herausgeber - "Laufende Gespräche" über Sozialplan

Die Chefredakteure der Gratisprodukte "Rundschau am Sonntag" und "Bezirksrundschau am Donnerstag", die ab Jänner die "Oberösterreichische Rundschau" ersetzen, heißen Thomas Winkler und Michael Frostel. Der 30-jährige Winkler folgt "OÖ Rundschau"-Chefredakteur Josef Ertl nach, der die von der Moser Holding übernommene Zeitung verlässt. Herausgeber der "Rundschau am Sonntag" bleibt Rudolf Chmelir, sagte Elisabeth Berger, Sprecherin der Moser Holding.

Hermann Petz, Vorstandsvorsitzender der Moser Holding, beschrieb die neuen Chefredakteure in einer Aussendung als "innovativ und dynamisch". Beide werden "alles daran setzen, dass die Rundschau in ihren unterschiedlichen Ausprägungen am Donnerstag und am Sonntag die beliebtesten Heimatzeitungen Oberösterreichs bleiben", so Petz.

Sozialplan

Unterdessen verhandelt die Moser Holding noch mit den Mitarbeitervertretern der "Oberösterreichischen Rundschau" über einen Sozialplan für den geplanten Stellenabbau. Man sei in "laufenden Gesprächen, ein Plan wird derzeit ausgearbeitet", so Berger. Ursprünglich hatte die Betriebsversammlung der "OÖ Rundschau" verlangt, dass die Unternehmensführung bis Freitag einen akzeptablen Sozialplan vorlegen soll. Dessen bisherige Dotation in der Höhe von 500.000 Euro für 110 Mitarbeiter, die ihren Job verlieren sollen, wurde als zu gering abgelehnt, gefordert werden zwei Millionen Euro.

Dass Josef Ertl das Unternehmen mit einer Abfindung in Höhe von 500.000 verlassen wird, wie medial kolportiert, wies Berger als "bewusste Falschmeldung" zurück. Das sei eine "völlig utopische Summe", über die Höhe der Abfindung werde noch verhandelt. (APA)

 

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