Pilotenstreik bei Air France

14. November 2008, 11:32
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Der Arbeitskampf der Flug-Kapitäne richtet sich gegen die Anhebung des Renten-Eintrittsalters von 60 auf 65 Jahre, hunderte Flüge fallen aus

Paris - Die französische Fluggesellschaft Air France hat am Freitag wegen eines Pilotenstreiks mehrere hundert Flüge gestrichen. Ein großes Chaos blieb jedoch zunächst aus. Viele Passagiere hätten sich auf die Ausfälle eingestellt, sagte ein Unternehmenssprecher. Von den 760 Kurz- und Mittelstreckenverbindungen am Freitag musste Air France nach eigenen Angaben jede zweite streichen. Von den 73 Langstreckenflügen sollten rund 30 ausfallen. Darüber hinaus seien auch kurzfristige Flugstreichungen und Auswirkungen auf die Partnernetze möglich, hieß.

Der Arbeitskampf der Piloten richtet sich gegen die Anhebung des Renten-Eintrittsalters von 60 auf 65 Jahre. Konzernchef Jean-Cyril Spinetta hatte den Streik am Donnerstag in einem Brief an die Piloten als "unnütz und gefährlich" verurteilt. Air France müsse sich den gesetzlichen Regelungen unterwerfen. Eine Weiterarbeit nach 60 Jahren sei zudem freiwillig. Der Streik der Piloten soll vier Tage dauern. Nach Angaben von Spinetta wird er Air France 100 Mio. Euro kosten.
(APA/dpa)

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