W&W leidet unter Börsenturbulenzen

14. November 2008, 10:44
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Unternehmen hatte Anfang Oktober seine Prognose für das Gesamtjahr zurückgenommen

Stuttgart - Die Turbulenzen an den Finanzmärkten haben dem Versicherungskonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) zugesetzt. In den ersten neun Monaten des Jahres betrug der Konzernüberschuss 90,5 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Stuttgart mitteilte. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte der um außerordentliche Effekte bereinigte Gewinn 112,5 Mio. Euro betragen.

Vorstandschef Alexander Erdland sagte, im Vergleich zu anderen sei die Unternehmensgruppe aber durch die Kombination zweier Geschäftsfelder mit jeweils breiter Kundenbasis auf solidem Weg. Zuwächse im Neugeschäft verbuchte der Finanzkonzern vor allem im Bausparen. Das Bruttoneugeschäft nach Bausparsumme erhöhte sich um 28,3 Prozent von 5,8 auf 7,5 Mrd. Euro. In den ersten drei Quartalen lag das Kreditneugeschäft bei 3,2 Mrd. Euro und erhöhte sich verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 20,5 Prozent.

Der Neuzugang bei den Personenversicherungen stieg in den ersten neun Monaten des Jahres 2008 um 1,9 Prozent auf 163,9 Mio. Euro. Im Bereich der Schaden- und Unfallversicherung habe sich der Verdrängungswettbewerb besonders bemerkbar gemacht, so dass das Neugeschäft um 6,2 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurückliege. (APA/AP)

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